Montag, 11. Juni 2007

Pfannkueche, Seehundschnauze und Schoggi-Sünde

Pancake Rock’s, Marahau
22. – 23. März 2007

Am nächsten Morgen fuhren wir zu den „Pancake Rock’s“, wir waren so früh unterwegs, dass wir so ziemlich die ersten Touristen dort waren. Die Felsen lagen noch etwas im Nebel verborgen, doch nach kurzer Zeit drückte die Sonne und der Nebel wich allmählich und gab einen etwas klareren Blick auf die Felsen frei die nun in einem feinen Schleier zu stehen schienen. So entstand eine etwas mystische Stimmung.

Die Felse hän usgseh als wäre sie mit einzelne Platte ufgschichtet worde, odr ebe Pancakes. (Pfannkueche uf Pfannkuche) :)

Auf unserer Weiterfahrt in Richtung Marahau, einem Ort in der Nähe des Abel Tasman Nationalpark's, fuhren wir entlang dem Fluss „Buller“. Der Weg führte entlang von dichten grünen Wälder und wir waren beide der Meinung, dass die Umgebung ähnlich aussieht wie auf Bildern die wir von Kanada kennen. Das Wetter wurde immer besser, so das uns in Marahau die Sonne in Empfang nahm, was wir natürlich sehr genossen haben.

In Marahau angekommen bezogen wir zuerst unsere Unterkunft. Danach buchten wir für den nächsten Morgen (Freitag, 23. März) einen Kajak-Ausflug in den Abel Tasman.


Am Morge bin ich ganz früeh ufgstande, d'Rebecca het no pfusst, und han e supr schöne Sunneufgang dörfe erläbe, am nöchschte Morge bin ich denne mit dr Rebecca widr go dr Sunneufgang go aluege, es isch mit ihre zämme no vil schöner gsi, eifach magiesch!












Hmmmm...irgendwie hets dörte denne es Missvrständnis geh, die si Eus nid wie abgmacht bim Igang zum Hostelgländ goh abhole... tja, eusi Gruppe het echli müesse uf eus warte. Komischerwiis hei eusi Hostel-Nochbere e angeri Uskunft becho wo sie warte müehn, bi denne hets klappt :) naja...

Unsere Kajak-Gruppe bestand aus vier weiteren Schweizer und 2 Deutschen was für mich betreffend der Kommunikation sehr entspannend war :) Zuerst wurden wir mit einem Wasser-Taxi samt unserer Kajaks an einen Strand gefahren von dem aus wir dann unsere Kajak-Fahrt starteten.

Rebeccca sass vorne und gab di Richtung an, ich sass hinten und war für das Ruder zuständig. Unser Exkursions-Leiterzeigte uns Nistplätze von Vögel, Robbenkolonien, versteckte Strände und hielt immer Aussicht nach Pinguinen.







Er führte uns in eine kleine Lagune die normalerweise nicht genug Wasser führt und dadurch meist nicht besucht werden kann. Das Wasser in der Lagune war nur etwa 1.50 Meter tief und darin tumelten sich zwischen unseren Kayaks Seehunde die miteinander spielten und natürlich auch uns neugierig begrüssten.



Als ich meine flache Hand ins Wasser hielt, legten einige dieser wirklich verspielten Geschöpfe ihren Kopf oder besser ihre Schnauze darauf. Dieses Vertrauen!! E unglaublich schöns und bestimmt o unvergässlichs Erläbnis, das isch eifach Mega.

Immer wieder kamen die Seehunde zu uns ans Kayak und Rebecca fotografierte sie immer wieder, was ihr einige male gut gelang und wirklich nicht einfach war. Danach fuhren wir in die Mosquito Bay wo wir einen Halt einlegten und uns verpflegen konnten. Dr Name het dr Bucht zum Glück kei Ehr gmacht :)

Später paddelten wir aus der Bucht, bildeten eine Floss-Formation mit den Kajaks, an den Ruder der Hinterleute in den Kajaks hinten rechts und links wurde eine Segel befestigt und die Ruder in die Höhe gehalten. Auf diese Weise segelten wir zurück an den Strand von wo aus wir mit den Kajaks zuvor gestartet waren. Der Ausflug war wirklich ein tolles Erlebnis und das segeln war eine witzige Sache.

Als wir zurück waren, gingen wir nach Kaiteriteri, das ist sozusagen das Nachbarsdorf, wo wir ausgesprochen gut zu Abend assen. Im Anschluss gönnten wir uns noch einen Nachtisch Namens „chocolate sin“ (Schokoladen-Sünde) und wir mussten erkennen, dass der Name nicht von ungefähr kam. Dieser Nachtisch war der absolute Hammer.
Die Idee für dieses Nachtessen kam von Rebecca und einmal mehr muss ich sagen
=> Merci mi Kiwi, bisch eifach super ;)

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