Montag, 11. Juni 2007

Langi Stränd, Crusaders, Ricky Martin, Dalaih Lama, Segelusflug und Fläsche-Nase Delfin

Golden Bay, Farewell Spit, Nelson
24. – 25. März 2007

Am Samstagmorgen brausten wir wieder bei Zeiten los. Wir fuhren entlang der „Golden Bay“ durch die Orte Takaka und Collingwood zum „Farewell Spit“, dies ist der nördlichste Punkt der Südinsel. Wir liefen dem Inneren und dem äusseren Strand entlang und waren beinahe alleine dort und so kam es, dass ich innerst kürzester Zeit auf den beiden längsten Stränden stand auf denen ich je war. Am Strand der an der Tasmanischen-See liegt sah ich dann nur noch Strand und Dünen, Dünen und Strand, ich war wirklich sehr fasziniert und irgendwie auch glücklich das alles erleben zu dürfen, denn bisher kannte ich das alles nur aus dem TV, wenn überhaupt :)



Später fuhren wir dann gemütlich nach Nelson wo wir am Nachmittag zur Herberge kamen. Hesch Du bis do hi alles gläse?? Will, was jetz chunnt vrstoht sich bi eus jo mittlerwile vo sälber :) Klar, wir zogen wieder los um die Stadt zu erkunden und etwas Shopping zu betreiben. Wir waren bei der Church Hill, im Queen Elizabeth Park auf dem Ausblickspunkt 'Center of New Zealand'. Dort oben genossen wir die Aussicht über Nelson. Als wir vom Aussichtspunkt wieder herunter kamen, gingen wir in die Stadt und besuchten eine Sport Bar. Diese Sport Bar war aber nicht irgend eine Sportbar, sondern es war die Bar der Crusaders Anhänger und die Crusaders sind das Rugby-Team welches Rebecca in Christchurch bereits einmal live miterleben konnte und daher auch Sympathie für dieses Team hegt (was sehr milde usgsproche isch). :)))
Nun, wir wussten das die Crusaders an diesem Abend gegen die Storms spielten und verfolgten, während dem wir wieder fürstlich zu Abend assen (Knoblauchbrot, Seafood-Korb, Meeresfrüchte mit Reis und T-Bonesteak mit Pommes) und Postkarten schrieben, das Game auf einer Grossleinwand. Rebecca fieberte richtig mit, ich nicht ganz so intensiv da ich noch Ansichtskarten schrieb aber als ihr Freund habe ich mich natürlich automatisch auf ihre Seite gestellt und auf einen Sieg der Crusaders gehofft. Dieser kam mit 36:11 auch eindrücklich zustande. Die Stimmung war natürlich sehr ausgelassen.

Nelson; Melrose- und Fairfield-Haus und Dalaih Lama; Picton,
25. März 2007



Am Sonntag Morgen besichtigten wir das Melrose- und das Fairfield-Haus so wie den Park, inklusiv den vom Dalaih Lama bei seinem Besuch von 1996 gepflanzten Baum. Wir sahen uns die „historical South Street“ (historische Südstrasse) an und besuchten dann den Flohmarkt. Dort kauften wir uns zwei Musik-Kassetten für ins Auto. Ricky Martin für Rebecca und Celine Dion für mich und wir bezahlten die unglaubliche Summe von 5 NZ-Dollar, wir waren gut im Handeln, denn der Verkäufer wollte zuerst 6 NZ-Dollar :) Glücklich über diesen unfassbaren Gewinn machten wir uns mit neuen Stimmen im Auto auf den Weg nach Picton. Die Fahrt dauerte etwa 4 Stunden und es war unser letztes Ziel auf der Südinsel. Wir hatten seit Tagen tolles Wetter und so genossen wir die charmante kleine Stadt mit ihrem Hafen und dem angrenzenden kleinen Park.







Letzte Station auf der Südseeinsel Picton; Marlborough Sound
25.-27.März 2007

Als wir in Picton angekommen sind, unser Zimmer in der Herberge bezogen hatten, begaben wir uns zum Informationspunkt im Städtchen um uns über einen Schiffsturn durch die Marlborough Sounds (Natur-reservat) zu informieren. Am Montag Morgen (26. März) entschlossen wir uns für ein Segelboot auf dem wir alleine mit den Besitzern segeln konnten. Am Nachmittag 14:30 Uhr trafen wir uns mit Neils und Pauline die den Segel-Turn anbieten.

Wir hatten den Hafen noch nicht vollständig verlassen als Neils ganz aufgeregt den Namen Woody rief, komische Töne von sich gab und an den Schiffsrumpf klopft, Pauline tat es ihm sogleich nach. Neils wendete das Boot und dann wurden wir von zwei süssen Flaschen-Nasen Delphinen begleitet, eben Woody mit ihrem jungen Kalb ;) Sie schwammen unter dem Boot und neben dem Boot mit bis sie von uns genug hatten, dann verschwanden sie wieder. Neil drehte wieder ab und wir segelten aus dem Hafen. Mit den Delphinen war der Ausflug definitiv lanciert!

D'Awäseheit vomene Delfin löst e supr Wohlgfühl us abr das Gfühl cha me nid erkläre, es isch eifach supr, am liebschte wär ich is Wasser gsprunge!!


Das Segeln war sehr eindrucksvoll, wir durften helfen die Segel zu setzen, diese mit Seilen aufziehen so wie das Boot steuern. Neils und Pauline erklärten uns immer was wir wie machen sollen und auf was wir achten müssen. Sie führten uns an Nistplätze von Fischreiher und anderen Vögel, zu Seelöwen usw. nur Pinguine sahen wir wieder nicht. Dies schmälerte das Segelerlebnis aber in keiner Weise. Neil hatte auch immer wieder Informationen zum Naturschutzgebiet. Es war auch erstaunlich, dass in diesem Gebiet Privatpersonen ihre Häuser hatten, er wusste oft über den Wert der Anwesen oder über die Geschichte der Familien bescheid.

Stell Dir vor Du hätsch jede Dag mitem Motorboot chönne in d’Schuelfahre! Isch doch irgendwie cuuler als mitem Töfli, odr? :)

In der Governors Bay machten wir eine kleine Pause mit Tee und Snacks. Wir buchten und bezahlten den Segelturn für 3 Stunden waren aber schlussendlich etwa 4 Stunden unterwegs. Der ganze Ausflug war nie langweilig, wir hatten guten oder wie Neils gerne sagte „lovely“ Wind :) und immer was zu reden. Ich durch meine eingeschränkten Englischkenntnisse etwas weniger weil mir zu schnell geredet wurde aber Rebecca übersetzte jeweils wofür ich immer wieder dankbar war. Pauline und Neils waren wirklich nett und wir erlebten mit Ihnen und durch sie einen grossartigen so wie auch einen unvergesslichen Tag ausserdem glaube ich sie genossen den Tag mit uns auch. Um 19:30 Uhr legten wir wieder im Hafen von Picton an.
Am Dienstag besichtigten wir den Waikawa Habour, der grösste Hafen der Südinsel für Segelschiffe und fuhren danach zum Victoria Lookout von wo aus wir eine tolle Aussicht auf den Eingang in die Marlborough Sounds geniessen konnten.

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