Mittwoch, 10. Oktober 2007

Scotland Part of 3

11.September 2007
Edinburgh: University, Holyrood Palace, Edinburgh Castle, One O’Clock





Am Morgen spazierten wir zuerst wieder etwas durch die Stadt vorbei an der Universität und dann zum Holyrood Palace.




Wir liefen die Strasse hinunter, links und rechts von uns erhoben sich die Alten Häuser an denen diverse Fahnen hingen und der Strasse eine besondere Note verliehen. Es isch mir vorcho als hätte mir en Zitsprung gmacht und jede Momänt han ich dänkt es fahrt e Kutsche oder es rite e paar Rittr dure... Vilicht sogar dr Willi :o)






Unterwegs zum Edinburgh Castle spazierten wir unter anderem an der Kirche „Old St. Paulus“ und am „Edinburgh Military Tattoo Office“ vorbei.

Dann standen wir irgendwo auf der Royal Mile und sahen empor, da war das Edinburgh Castle, es steht majestätisch auf einem Felsen über der Stadt und unterstreicht mit seiner Anwesenheit nochmals die eindrucksvolle schottische Geschichte.






Vor der Burg ist ein grosser Platz, auf diesem Stand noch die Tribüne des Militäry Tattoo für welches das Castle die optimale Szenarium bietet und an dem die Basler Trummer Top Secret auch schon einmal gastieren durften.

Das Eingangstor wird links und rechts von den Statuen von William Wallace und Robert the Bruce flankiert was mir es unheimlichs Gfühl vo Sicherheit gseh het :o)

Zuerst kamen wir eine Kopfsteinpflaster-Gasse hoch und

standen vor einer ganzen Reihe Kanonen






das het dr Anja natürlich widr gfalle, denn sie het sich als heimlichi Kanonierin entpuppt. Glaub wenn sie Heime chunnt will sie nix meh vo Chleikaliber wüsse
:o)) Jipie jipie… päng päng… I’m the Ironlady Miss Anja :o)



Es war ein etwas komisches Gefühl, auf keiner anderen Burg tummelten sich bis jetzt so viele Touristen wie hier. Obwohl die Burg extrem weitläufig ist kam es immer wieder zu Stau’s. Daraufhin änderten wir unsere Taktik, wir suchten die Besichtigungspunkte wo es weniger Personen hatte, verweilten dort ein wenig bis sich der Ort wieder mit Touristen füllte und gingen zum nächsten.



Wir besuchten das "National War Museum of Scotland", endlich mal ein spannendes Museum das nicht einfach nur ein paar Waffen und sonstiges sammelt sondern die Militärgeschichte höchst lebendig wiedergibt.





Wenn man durch das Foog’s Gate kommt, dann kommt man auf den höchsten Punkt des Castle Rock, dort steht die romanische Kirche St. Margaret’s Chapel das isch s’ältischti erhaltene Gebäude vo Edinburgh!! Diräkt näbenem Gotteshuus stoht d’Mons Meg, e riesigi Kanone. Es isch scho witzig wie alli Lüüt dörte ins Loch inne luege! Als ob sie würde wölle Wüsse ob die Kanone leer isch odr ob ächscht doch no schnäll es Schüssli los goht… Bi dere Erwartig wärs jo denne wirklich clever das me inne luege tuet :o) anderi hän d’Hand inne ghebt als wärs e Muetprob… so mit Schlange odr so :o) Mensche sin wie Affe, e Loch und scho müen sie inne länge odr dri luege… hät gärn e Banane dri glegt abr denn wär wolh e Hysterie usbroche :o)))

Beeindruckend war auch die Great Hall mit ihrer Stichbalkendecke. Im Royal-Palace befindet sich die Schatzkammer mit den „Honouers of Scotland“ die ältischte bis hüte erhaltene Kronjuwele vo Europa!! Auch der „Stone of Scone“ oder auch „Stone of Destiny“ genannt wird in der Kammer aufbewahrt. Do isch er jo widr, dä Stei :o)) In den Royal Apartements befindet sich auch das Schlafzimmer von Mary Queen of Scots hmmm… weiss garnid ob e Küssi ufem Bett gläge isch? Wenn nid wär das abr no rächt makaber… odr nid !! :o)

Zum Schluss gingen wir wieder zur Mills Mount Battery wo die berühmte „One O’Clock Gun“ um 13:00 Uhr ein ohrenbetäubendes Zeitsignal abschiesst.








Mir hän das jo gwüsst und sin wäge däm scho chli früehner zur „Gun“ go warte. Erschti Reihe damit d’Anja au öbis gseht. Ich han natürlich die ganz Zeremonie mit dr Kamera gfilmt, jo i gibs zue, i ha mi schnäll wie en typische Tourischt vrhalte. Und denne chunnt dr Knall, alli händ’s gwüsst… au d’Anja! Trotzdäm erschreckt sie und fallt fascht um :o))) Naja, sie isch jo nid die Einzigi gsi !! Vilicht hän sie jo gmeint dä schiesst mit Käpseli :o)))
Immer wieder werden das Stirling und das Edinburgh Castle miteinander verglichen. Für mich gibt es keinen Sieger, beide Burgen haben ihre Geschichte, zum Teil ein Zusammenhängendes Schicksal und beide Castles sind auf ihre ganz eigene Weise beeindruckend. Nach dem Castle Besuch gingen wir vor dem Gordon’s Trattoria etwas trinken und dann war wieder Shopping angesagt. Es war eine ganz besondere Shopping-Tour denn man wird es kaum glauben, ich habe keine Turnschuhe gekauft!! Die Einzige wo mir gfalle hän het’s nid in minere Grössi kha :o(


Dann hiess es zurück ins Sherwood, diesmal nahmen wir einen anderen Weg. Er führte uns um den „Castle Rock“ herum, war ein ganzes Stück länger und …i würd dä Wäg nümi mache :o)) Zurück auf unserem Zimmer haben wir unsere Taschen gepackt und uns seelisch auf die Rückreise vorbereitet die wir sehr sehr ungern angetreten sind. Han ich scho erwähnt das Schottland und vor allem d’Stadt Edinburgh eifach supr sin??



12.09.2007
Edinburgh, London (inkl. Arroganz), Zürich, Basel

Am nächsten Morgen bezahlten wir unser Zimmer abzüglich d’Mietchöschte vom Mister Mouse, die Besitzerin Susan Greig (Ihr Mann David war nicht da) verabschiedete uns und erklärte uns den schnellsten Weg zum Flughafen.
Am Flughafen angekommen mussten wir als erstes unseren lieb gewonnen Peugeot abgeben. Danach begaben wir uns zum Check-In, gaben unser Gepäck auf und gingen in den Tutti-Free-Shop. Dort entschlossen wir uns noch einen Whisky für meinen Pap’s und Marlis zu kaufen. Dann ging es los, um 12:00 Uhr (Ortszeit) flogen wir wieder mit einem Zwischenhalt in London zurück. In London-City hatten wir etwa 25 Minuten Zeit für das Umsteigen. Das wäre eigentlich kein Problem, denn der Flughafen ist nicht sehr gross und wir sind pünktlich angekommen! Etwas knapper wird es dann aber, wenn man schottische Souvenirs wie Pullover und Cap’s trägt sowie eine schottische Whisky-Flasche mit sich führt. Da kommt die ganze Arroganz der Engländer gegenüber den Schotten zum Ausdruck mit welcher sie ihrem Nachbarn schon seit Jahrhunderten gegenüberstehen. So freundlich wie die Schotten sind, so unfreundlich und arrogant sind uns die Engländer am Flughafen begegnet. Über dr Zoll hän mir alles müesse abzieh was mit Schottland beschriftet gsi isch. De Whisky hän sie uns abgnoh mit dr Begründig, dass dä nid rächt verpackt worde sig! Ich sälber wär fascht verhaftet worde wäge Beleidigung vo Beamte odr so ähnlich, bis sie emol gmerkt hän, dass mi Änglisch für entsprächendi Beleidigunge garnid längt (abr ich cha behaupte, sit däm Tag schaff ich dra mi in däm Bereich z’verbessere, muess dringend mit mim English-Teacher rede)… Mir sin uf die letschti Sekunde in unser Flugzüg cho, Hektik pur halt. Dr Hammer isch denne gsi, kum sin mir agschnallt gsi, het dr Pilot duregeh, dass sich dr Flug um öbe 30 Minute verschiebt!! England, what else?! :o)
Dann ging es endlich los. So traurig ich war Schottland verlassen zu müssen, so glücklich war ich, den englischen Boden verlassen zu können. Han ich scho gseit das Ängland es blöds Land mit blöde Lüüt isch?? Abr im Fall, Schottland isch mega :o))) Der Rückflug war angenehm, wir landeten in Zürich, holten unsere Koffer gingen zur Einstellhalle, beluden das Auto und fuhren gemütlich Nachhause. Und das ohni Panne odr ähnlichs aber beidi mitem ganz klare Wille Schottland widr z’bsueche :o)
Im Momänt han ich no kei neui Reis plant, aber es würd mi nid wundere wenn ich nomol in Schottland land, vilicht aber au Australie odr Canada :o)

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