Now, I was from the 07.09. 2007 to 12.09.2007 on a small scotland-travel.
It was so great. The country had so many histories. There it gives watches so much! With my report about my journey I wouldt like you to arrange a impression of my journey. I hope I was successful.
I wish you many fun to read this report.

Früh am Morgen fuhren wir mit einer sehr grossen Portion Vorfreude in Richtung Flughafen Zürich-Kloten los von wo aus um

10:25 Uhr (Ortszeit) unser Flug nach London startete. Am Zoll hatte Anja ein erstes glitze kleines Wortgefecht mit dem Zöllner.
Zu sinere Verdeidigung muess ich aber sage, er het jo nid chönne wüsse, dass me am morgefrüeh bi dr Anja keini Sprüch sött mache, sage mir so bis ca. 12i ;o) Wir landeten um 11:05 Ortszeit (CH 12:05) auf dem Airport London-City von wo aus wir um 11:40 Uhr unseren Flug nach Edinburgh fortsetzten.
In Edingburgh warteten wir wie es auf dem TV-Info-Screen angegeben war beim Förderband Nr. 5 auf die Gepäckausgabe. Das Band lief und lief und lief aber unsere Koffer waren nicht dabei. Während wir weiter geduldig herumstanden sah ich durch eine Trennwand aus Glas auf ein anderes Förderband. Auf diesem Band drehten einsam und

verlassen unsere Koffer ihre Runden. Dann erst sah ich ein zusätzliches Schild mit dem Hinweis,
Band 5 für EU-Bürger, Band 6 für nicht EU-Bürger :o) das goht jo scho widr luschtig los als Erschte am Förderband und als letschte usem Flughafe :o)))) Wo mir denne in d’Halle vom Flughafe in Edinburgh cho si, isch dört e Welcome-Sign gsi, es sich eifach e fründligs Völkli. ;o)
Im Anschluss holten wir unseren Mietwagen, wir haben einen Opel Corsa reserviert. Auf dem Parking-Areal erhielt ich den Autoschlüssel und die Parkplatznummer wo ich das Auto finden

kann. Als wir zum vorgegebenen Abstellplatz kamen, war dieser leer!
Super, no kei Stund in Edinburgh und no kei Meter gfahre abr scho s’Auto wäg… Die freundliche Dame am Schalter lächelte, sie habe mir die falsche Nummer angegeben, es sei der Platz daneben. Als ich wieder zum Abstellplatz zurückkehrte, Anja wartete dort auf mich, stand dort kein Opel Corsa!
Sondern en nigel nagel neue Peugeot 2007 Cabriolet!!!
Cabriolet? In Schottland? Wo dr Räge sicherer isch als die alljöhrlich Wiehnachte :o)))) egal, mir hän uns drüber gfreud, es isch jo alles besser als en Corsa :o) usserdäm isch s’Wätter grad guet gsi, so isch unseri erschti Handlig gsi… Dach abe und uf dr linke Strossesite mitem offen Wage afange mitem Projäkt „Scotland discover“. Nachdäm ich's gschafft han, dass dr Blinker blinkt wenn ich dä ha wölle bruche ohni das d'Schibewüscher agange sin, isch's Fahre doch rächt locker gsi ;o)

Tagesziel war Glasgow aber zuerst besuchten wir das kleine Dorf Roslin. Roslin ist in Midlothian, Schottland. Es liegt ungefähr 20 km südlich des Flughafens von Edinburgh. Es ist ein winziges wunderschönes Dorf mit einer schönen Kapelle, einer Ruine (Roslin Castle) sowie geschichtlicher Vergangenheit (Schlacht von Roslin). Wir wollten die Roslin-Chapel besichtigen, der Anblick war nicht wirklich toll da zu diesem Zeitpunkt ein Baugerüst als Dach dienen musste. Im Weiteren verhin-derte eine Hochzeit in der Kirche eine nähere Besichtigung.
Bekannt isch’s Dorf für vili vor allem durch d’ROSLIN-CHAPEL wo e nid unwichtigi Rolle im Roman „Das Sakrileg“ vom Dan Brown und dr Verfilmig „Da Vinci Code“ spilt. Wältwiti Bekanntheit het das Dorf abr scho 1996 erhalte, denn dört isch s’Schof Doly klont worde. Nach dieser Kurzbesichtigung machten wir uns dann auf den Weg (Road: M8) nach Glasgow. Die fahrt war eigentlich nicht sehr ereignislos bis... bis sich Anja unmittelbar vor Glasgow über die „Knöppe“ im Auto her machte!
d’Anja het die glorrichi Idee kha unser elektrischs Verdeck währendem Fahre z’schliesse!! Mir si denne mit halb offenem Auto uf d’Usfahrt zue gfahre, s’Dach het sänkrächt in Himmel gluegt :o) komisch, im TV isch es doch au gange!! :o))
Anja lotste mich dann mit der Karte durch Glasgow wo ich dann irgendwann falsch abbog und wieder auf der Autobahn landete.
Immerhin, so han ich de Schotte au chönne zeige, dass i au ohni Brämssegel cha d’Autobahnusfahrt verlo. ;o)
Zu unserem Erstaunen waren die Hostel noch etwas teurer als erwartet aber das grössere Problem war, dass die meisten keine freien Zimmer mehr hatten. Schliesslich kamen wir aber im „Adeline Hostel“ in einem 6-er Zimmer unter. Am Abend gingen wir in „Mollys Irish Pub“ (irishes Personal) etwas kleines

Essen. Wir hatten unser Essen noch nicht beendet, da erhielten wir unaufgefordert bereits die Rechnung
(sehr Gastfründlich die Ir(r)e). Später machten wir einen gemütlichen Spaziergang durch die Stadt, leider

vermochte sie uns nicht so richtig zu begeistern aber vielleicht waren wir

auch einfach nur zu müde.
Glasgow isch mit ca. 600.000 Iwohner (uf schottisch Glaswegians) Schottlands gröschti Stadt, drittgröschti im Vereinigte Königrich und chunnt mit de Vorort uf übr 1 Million Iwohner. Sie ligt im Südweschte vom Land am Fluss Clyde, an dr Westküschte Schottland.
08. September 2007
EC-Karte, Glenfinnan, Eilean Donan Castle, Loch Ness...


Am Samstag wurde der Tag durch unseren Wecker um 06:20 Uhr eröffnet und eine Stunde später waren wir bereits On The Road (A82) in Richtung Fort Williams. Bald fuhren wir an unserem ersten See „Loch Lomond“ entlang.
In der Ortschaft „Luss“ machten wir einen Halt, setzten uns an den Strand und genossen die ersten Sonnenstrahlen
juhui, scho widr offe fahre :o)) 
Dann sahen wir uns das Dörfchen an, es war wirklich sehr "sweet", die Häuser

sahen sehr klein aus.
Het usgseh wie es Zwärgedörfli… Danach fuhren wir mit offenem Verdeck dem See entlang. Der Loch Lomond ist ca. 40 km lang und gilt als schönster See Schottlands. Seit 2002 ist er Teil eines Nationalparkes (Loch Lomond and the Trossachs) mit einer Fläche von 1865 km². Auf

dem Weg durch Glen Coe
(Tal der Tränen! Massaker von Glen Coe! Unglaublichi Gschicht, findet ihr locker im Internet) machten wir einen kurzen halt auf einem Parkplatz/View.

Dort spielte ein Schotte auf seinem Dudelsack für die Touristen
„i glaub dä spilt wirklich ums überläbe, für es Foteli vo ihm het me müesse zahle“ und nicht weit von ihm lagen auch zwei prächtige Hirsche

auf den Weiden und genossen sichtlich das leicht windige Klima. Kurz vor Mittag kamen wir in Fort William (gälisch: An Gearasdan - Die Festung) an. Fort Willima ist mit fast 10.000 Einwohnern die größte Stadt der westlichen schottischen Highlands. Sie liegt am Ufer des Loch Linnhe, am südlichen Ende des Great Glen. Durch die Nähe zum Ben Nevis, dem höchsten Berg Grossbritanniens (1'344 m.ü.M.), ist Fort William eine touristische Hochburg mit Einkaufsstraße, Hotels und Pubs. Wir verpflegten uns mit Fastfood und unternahmen eine kleine Shopping-Tour.
Die isch für mi nachem erschte Kauf beändet gsi… E Verkäuferin (ca. 70 Joor alt, jöööö... so härzig) het mir mini EC-Karte zerbroche (hmmm... weniger härzig) wo sie die wölle het ins Apparätli stecke… Ihre Kommentar: Oh, I’m so sorry Sir… Naja, i bin mir jo so Panne gwohnt :o)

Eigentlich wäre unser Tagesziel Malaig gewesen, ein kleines Fischerdorf an der Westküste wir haben uns dann aber entschieden nur bis Glenfinnan zu fahren und Inverness als neues Tagesziel zu setzen. Glenfinnan erlangte seine Bekanntheit dadurch, weil dort der letzte Jakobitenaufstand am 1745 seinen Anfang nahm aber auch weil die Bahnlinie der West Highland Line von Fort William nach Malaig mit seinem gleichnamigen Viadukt zu und durch den Ort führt. Das 300 Meter lange Bauwerk

besteht aus 21 Pfeilern

die bis zu 30 Meter hoch sind. Die Brücke erlebte ein riesiges „Come Back“ an Bekanntheitsgrad durch den Hogwarts-Express der in den Harry Potter-Verfilmungen das Viadukt passiert.
Au wenn me dörte mängisch durch fliegendi Autos vo dr Bruck abglängt wird :o) Usgrächnet do het’s afange rägne aber however, es isch glich beidruckend schön gsi.
Wir fuhren zurück nach Fort William von wo aus wir via A82 auf die A87 in Richtung Norden einbogen. Mittlerweile schien auch die Sonne wieder und die Fahrt wurde unglaublich schön. Hindurch durch eine Landschaft voller Hills and Mountains und Lochs. Zuerst fuhren wir am Loch Lochy, einem 19 km langen Frischwassersee im Highland vorbei. Der See ist über 200 Meter tief und soll der Lebensraum von Lizzie sein, ein etwa 12 Meter langes Monster welches Ähnlichkeit mit Nessie haben soll. Aha, so gseht s'Nessie also us!?? Nessie wohnt übrigens nur ein Haus (bessergseit e Loch/See) weiter, etwa 16 km weiter nördlich im bekanntesten Loch von Schottland, dem Loch Ness. Auch an diesem wunderschönen See kamen wir später noch vorbei. Zwischen den beiden Lochs liegt Invergarry, von dort an änderten wir die Richtung, wir fuhren nach Westen zum Loch Duich. Dort befindet sich die Niederungsburg mit Namen
Eilean Donan Castle. Hier soll sich auch schon Robert the Bruce versteckt haben! Wär kennt ihn nid, wär het in nid scho gseh… Do you remember braveheart? ;o)
Um zum Castle zu gelangen fuhren wir durch das Tal Glen Shiel, vorbei am kleinen Loch Cluanie. Glen Shiel präsentierte sich uns in seiner ganzen Pracht und gab uns das Gefühl, ja! Das ist Schottland. Bald erreichten wir das Eilean Donan Castle, das meist fotografierte Castle Schottlands.
Während mir im Nordufer entlang gfahre sin hän mir s’Castle scho vo witem gseh, irgendwenn het sich die Burg inere supr Perspektive präsentiert, natürlich han ich dr nögscht möglichi Parkplatz usgsuecht um das Bild izfange. Dä Parkplatz isch aber viel kleiner gsi als er usgseh het!!! Het fascht kei Platz für dr Brämswäg kha und dr Bode isch us Kies gsi… Fascht hät au s’Loch Duich sis eigene Mönschterli becho :o)
Das Castle wurde 1220 erbaut. 1719 wurde das Castle von 3 englischen Fregatten zerstört als es von einer französischen Garnison genutzt wurde! 1932 wurde das Castle wiedererrichtet. Heute befindet sich auf der Burg ein toll präsentiertes Museum.
Die Burg diente schon in unzähligen Filmen als Kulisse, die bekanntesten sind Highlander, Rob Roy, Braveheart sowie der James Bond-Streifen –Der Morgen stirbt nie. D’Anja und ich hän e rise Plausch kha in däm Castle, au wenn’s en Tourischte-Magnet isch, me sött’s gseh ha wenn me die westliche Highlands vo Schottland bsuecht, eifach d'Parkplätz guet berächne! :o)
Auf dem Weg zurück fuhren wir nicht nach Invergarry sondern bogen auf die A887 ein welche durch den Glen Moriston nach Invermoristen, eine Ortschaft am Westufer des Loch Ness, führte. Wir fuhren dann auf der A82 wieder in Richtung Norden, denn an der Mündung des Lochs liegt Inverness. Zwischen den beiden Ortschaften ruht die Burgruine des Urquhart Castle welches wir natürlich ebenfalls besuchten (allerdings hän mir nur öbe 20 Minute Ziit kha wil sie kurz vorem Fürobe gstande si). Sie war eine der grössten Burgen Schottlands. Von der Ruine aus hat man einen hervorragenden Überblick über das Loch Ness.
S’Nessie hän mir trotzdäm nid gseh abr vilicht han ich’s jo per Zuefall ufeme Foteli… wär weiss, sölls jo alles scho geh ha :o) Inverness ist nicht nur die Hauptstadt des schottischen Verwaltungsbezirks Highlands, sondern auch die einzige Stadt des Hochlands. Mit ihren Hängebrücken über den Ness und alten Steingebäuden ist es eine sehr schöne Stadt. Die Inverness Cathedral, am Ufer des Ness', wurde zwischen 1866 und 1869 gebaut. Es war die erste neue Kathedrale, die nach der Reformation (im gotischen Stil) gebaut wurde. Inverness hat 52’000 Einwohner. Es erhielt den Stadtstatus erst im Dezember 2000 von der englischen Königin. D'Ängländer sin anschinend nid die gschnällschte :o) Auf der Burg von Inverness regierte im 11. Jahrhundert Macbeth William Shakespeare lässt grüssen. Anstelle seiner Burg steht seit dem 19 Jahrhundert ein repräsentatives Burgschloss auf dem Hügel. Ganz in dr
Nöchi ligt s’Schlachtfäld vo Culloden wo 1746 die letschti Schlacht zwüsche de Schotte und Ängländer stattgfunde het. Sie het jo wie mir wüsse leider mitere verherrende Nidrlag für d’Schotte gändet :o( Wir hatten ein wirklich tolles Hostel gefunden was ich nur wärmstens weiterempfehlen kann „Ivybank“. Das ganze Haus ist unbeschreiblich schön, man fühlt
sich einfach nur wohl. Und das isch nid nur an dr Huuskatz gläge wo dört umegstrient isch.
Auf der Suche nach einem geeigneten Lokal in dem wir uns kulinarisch verwöhnen lassen können, durchstreiften wir die Stadt. Wir waren etwas spät und so kam es, dass die interessantesten Restaurants bereits voll waren. Am Ende unserer Suche wurden wir ganz in der Nähe unserer Unterkunft fündig. Wir assen im „The Castle Tavern“ zu Abend. Die Temperatur war immer noch angenehm, so das wir uns an einen Tisch im Garten setzten, mit Blick auf die Inverness Cathedral am Ufer des Ness (Fluss durch Inverness) und das Inverness Castle.
Inverness isch nid nur d’Hauptstadt vom Bezirk Highlands sondern au die einzigi Stadt vom Hochland. S’Stadträcht het sie abr erscht im Joor 2000 erhalte. D’Gschicht in Schottland isch supr intressant. Inverness gseht vor allem bi Nacht sehr schön us, wenn d’ Brucke und Gebäude entlang vo dr Ness belüchtet sin und sich uf dr Wasseroberflächi spiegle, it’s a beautiful sight. =o)
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