Dienstag, 17. Juli 2007

Engadin: Julierpass, Stausee, Gondeli und Nachtässe in Sils












Hallo meine Lieben

Am Sonntag 15.Juli 2007 wollte ich ursprünglich einen Überraschungsbesuch in Bergün bei Marc machen. Das Risiko das er in Adelboden bei der Arbeit ist, dass hatte bestand aber dieses musste ich eingehen, sonst wäre es ja keine Überraschung mehr gewesen.

Ich fuhr um 8 Uhr von Wahlen aus los, mein erstes Ziel war die Migros Bahnhof SBB, ich musste meine Kühlbox mit Energietrinks, Cola und Wasser füllen. Gemäss Wetterbericht stand ein sensationeller und ein heisser Tag vor der Tür.

Als die Kühlbox gefüllt war fuhr ich um ca. 08:40 Uhr in Richtung Bergün, das im Kanton Graubünden (dr grösschti Kanton flächemässig) liegt, entgegen. Um diese Zeit herrschte kaum Verkehr und so kam ich sehr gut vorwärts. In Zürich behinderten mich ein paar Ampeln an einer durchgehenden fahrt aber diese vielen nicht ins Gewicht.

Die Fahrt war sehr gemütlich, und wie ich denne im Auto sitz muess ich jo glaub nümi erkläre =o), so erreichte ich ziemlich schnell nach dem Heidiland (Autobahnraststätte im Glarnerland) das Bündnerland. Kaum über der Kantonsgrenze erhielt ich eine SMS von Marc und daraus erging ganz klar, er ist nicht im Bündnerland!!!

Das war zwar etwas enttäuschend aber immer noch kein Problem. Für diesen „Supergau“ hat man sich ja in der Regel einen Plan B zurecht gelegt. Ich schrieb eine SMS an Anja, denn sie macht im Moment in Sils im Engadin (auch Kanton Graubünden) gerade Ferien mit ihren Eltern. Ich fragte sie ob sie sich über Besuch freuen würde. Sie war ziemlich überrascht aber sie freude sich und nach Rücksprache mit ihren Eltern (ha jo scho wölle das sie nüt drgege hän) verabredeten wir uns auf dem Julien-Pass.


D’Fahrt uf dä Pass isch wirklich super schön und het zahlrichi Kürvli. Dr Zägge weiss jo sit dr Abfahrt uf Genua, wie gärn ich so Strosse fahr =o) Wirklich blöd isch nume gsi, dass ich en Tschech vorne dra kha han wo sin Skoda Fabia schlicht und eifach überlade kha het. Dä armi Fabia het sich müehsam die Bärgstrosse ufezoge... Er het mir so Leid do, gits eigentlich kei Gsetz wo Kleiwäge vor schwerer Arbeit schützt?? ;o)

Der Julier Pass liegt zwischen Tiefenkastel und Silvaplana. Er wurde bereits zur römischen Kaiserzeit angelegt und die befahrbare Strasse stammt auch bereits schon aus dem Jahre 1826


Das muess me sich emol vorstelle, für das isch die Stross in supr Zuestand gsi!!! ;o) Guet säli Zit sin zwar no keini, Porsche, Ferrari odr Lambos drüber donneret! Guet Ferrari ähnlichs hets sicher scho geh, e Rössli wo en Waage übr dr Pass zieht odr so... und eins vo d’erschte Auto isch sicher au en Mercedes gsi abr glich... 1826 !!! =o)


Der Julierpass ist neben den Tunnelpässen St. Bernadino und grosser St. Bernhard der einzige der im Winter geöffnet bleibt und somit die Handels- und Verkehrswege zwischen dem Norden und Süden ermöglicht.


Do no es paar technischi odr geologischi Date (wie au immr) =o)
Passhöhe: 2284 m, Steigung: 13 %, Passlänge: 43 km
Dr Pass vrbindet die beide Täler Oberhalbstein (GR) und Ober Engadin (GR) und wär das nid interessiert cha jo nomol afange läse und dä Teil denne überspringe... =)


Ich tuckerte also diesem armen ausgenutzten Kindermobile hinterher, trank meine Energietrinks (hät glaub dr Fabia au guet vrtrait) und wartete darauf, diesen quälenden Anblick hinter mir zu lassen. Was mir dann auf einer langen Geraden auch gelang. So kam ich wieder zügig vorwärts bis ich dann beim Stausee Marmorera wieder einen Autoquäler vor mir hatte.
Ich cha nid vrstoh, das meh aneme Auto wo öbe 5 PS het, e Ahänger mitem Segelflugi drahängt und denne e Passstross ufefahrt... und denne no vrdutzt luege wenn me überholt wird... =))

Die Fahrt auf den Julierpass führt durch eine nette Gegend, immer wieder entdeckt man kleine bezaubernde Kirchen in den Dörfer, zum Teil in den Hängen oder auf kleinen Lichtungen. Man fährt durch Dörfer wie z.B. Burvag, Cunter, Tinizong, Rona so wie Mulegns und in denen wird die Strasse manchmal so eng, dass keine zwei Autos nebeneinander vorbeikommen. Es ist auch unglaublich wie viele sich mit dem Rennrad oder dem Mountainbike diese Starsse hinauf plagen!! (do frog ich mi, sin die nid ghürote odr hän die kei Fründin *AUTSCH* sorry sorry... abr isch doch wohr *AUTSCH* jo isch jo guet... sorry =) Irgendwo kurz vor dem letzten Anstieg zum Pass-Gipfel fährt man am Marmorera (Stausee) entlang der den Kanton Zürich (!) mit Strom versorgt.
Das muess me sich scho emol überlege, do het me es ganzes Dorf gfluetet und am Hang neu errichtet !! Also wenn me dörte würd go tauche, denne würde me „Klein Atlantis“ made in Switzerland finde =o))

Als ich auf dem obersten Punkt, also so richtig auf dem Julier, angekommen bin, wartete Anja bereits auf mich. Da sie ihren Peugeot nicht wie alle anderen auf dem normalen Parklplatz, sondern irgendwo zwischen irgendwelchen Motorrädern (z.B. Ninjas) abstellte, sah ich sie nicht gleich auf anhieb.


D'Anja und ich hän veribart, dass ich ihre es SMS schrib wenn ich am Stausee vrbi fahr, denne würde sie mir entgege fahre und mir träffen uns denn uf em Julier-Pass. Ufem Wäg dr Pass uf bin ich an zweine See vrbi cho, nachem Erschte han ich ihre gschribe das ich jetz glaub grad am Stausee vrbigfahre sig (ha zwar scho dänkt, das sig en mickrige Siech abr für Züri wird das wohl länge =o). Hmmm... jo dr richtigi Stausee isch denne öbe 15 Minute spötr cho... =) Es chönnt also scho si, dass d’Anja es ganzes Wyli z’früeh ufem Julier gsi isch odr ich z'spot (?) ;o)

Ich habe noch ein Paar Fotos geschossen, es hatte einen kleinen See (odr Tümpel) mit wunderschönem blauem Wasser! Wir konnten da sogar zwei „Taucher“ beobachten, ich war etwas verwirrt und daher vergass ich vollkommen diese in einem Foto festzuhalten. Danach sind wir auf der „Via da Güglia“ hinunter nach Silvaplana gefahren, eine traumhaft schöne Gegend. Ideal um Sport zu treiben. Als wir fast unten waren machten wir bei einem Aussichtspunkt einen kurzen Stop. Zwischen den Tannen hindurch sah man auf die Seen Lej da Champfer und Lej da Silvaplana auf denen wimmelte es von Surfer, Kiter und Segler Hang Loose ;o) Sie nutzen alle den Malojawind der optimale Bedingungen schafft. Durch die Höhe von 1.800 Metern sind die Seen der höchstgelegene Surfspot Europas.



Übrigens zeige dörte all Joor (bereits sit 30 Joor) die wältbeschte Freestyle-Surfer bim „Stimorol-Engadinwind“ Event mit tollküehne Sprüng und drufgängerische Manöver ihr Chönne. Dörte träffe denne d’Plauschsurfer uf d’Crème de la Crème vo dr Surf-Szene. Dr erschti Gwünner isch übrigens d’Surf-Legände „Robby Naish“ gsi =)

Wir fuhren dann durch Silvaplana nach Sils in das schmucke Hotel Chesa Randolina wo Anja mit ihren Eltern gastierten. Die Eltern (Erich + Ursula) erholten sich im Garten mit einem Buch und Liegestuhl im Schatten eines Baumes. Nach der Begrüssung, wir kannten uns ja noch nicht, sassen wir in die „Gartebeiz“ tranken etwas und besprachen was wir mit diesem Tag anfangen werden (es isch öbe 12:30 Uhr gsi).


Anja und ich entschieden uns mit der Luft-Seilbahn (Gondeli) auf den Corvatsch zu schweben um die Ausssicht über das Tal zu geniessen, ausserdem wollte ich noch versuchen alle 3 Seen auf auf ein Foto zu bekommen.

D’Bärgstation ligt uf 3’003 m.ü. Meer, dört Obe het’s denne Schnee und Gletscher was voll schräg isch, denne im Tal het’s öbe 29° Grad kha...

Nach einem Apfelstrudel mit Vanille (für d’Anja) und einem ohne für mich, einer Portion Pommes (inkl. Ketchup und Majo) machten wir uns wieder auf den Weg ins Tal (notürlich mit dr Gondle odr wie’s Anja seit Gundeli =)))



Eigentlich wollten wir jetz noch zu einem Bergrestaurant, in der Nähe des Moteratsch-Gletschers, fahren um Ursula und Erich zu treffen aber sie teilten uns per SMS mit, dass das Restaurant voll sei und sie zurück ins Hotel fahren würden. Anja und ich entschlossen uns dann nach St. Moritz zu fahren und am See spazieren zu gehen. Da es aber so ziemlich keine Parkplätze gab, fuhren wir spontan zur Bob-Bahn, die ich ja noch nie gesehen habe, ausser im TV.





Unglaublich, ich han immer gmeint die Bahn bestoht s ganzi Joor in Form vonere Schale wo eifach im Winter mit Is usstaffiert wird. Plötzlich stand ich jetz ufeme Waldwäg (das isch denne d’Bahn und vorere tolle sänkrächte Muure us Naturstei (das isch denne die grossi, steili Kurve!!! Also i bi scho grad echli perplex gsi will das garnid in mini Vorstellig passt het =) abr es isch halt wirklich toll uf die Art neui Sache z’lerne und z’erläbe ;)




Später fuhren wir wieder nach Sils, parkten vor dem Hotel, holten den Spaziergang nach in dem wir vieles zu besprechen oder erzählen hatten. Als wir wieder im Hotel waren, gingen wir duschen und trafen uns um 18:30 Uhr mit Ursula und Erich an der Bar. Dort gab es auch eine kleine Schale (miteme Plastiklöffeli) mit Erdnüssen, Anja und ich bedienten uns natürlich ständig aus der Schale mit den Fingern(!!) Bei mir machte sich dann plötzlich der Löffel aus Plastik (!!) selbständig. Ich wollte ihn fassen, Anja hatte die selbe Idee, dadurch stiessen unsere Arme oder Hände zusammen, so das Anja an ihre Mutter anstiess und diese das Glaswein aus den Händen verlor. Nun ja, blamier Dich täglich heissts jo so schön und däm han ich jo nid wölle nochstoh. Es isch eifach widr typisch für mi =)

Im Anschluss begaben wir uns zum Abendessen. Die Vorspeise holten wir uns am Buffet, da gab es verschiedene Salate, Fische, Käse und Auffschnitte. Die Hauptspeise wurde dann aber wieder serviert. Es gab Entenbrust, das habe ich zum ersten Mal gegessen und es war hervorragend. Was Anja gegessen hat weiss ich nicht genau, es war jedenfalls keine Ente. Hmmm... het abr au wie öbis usem Wasser usgseh... vilicht e jungs Surfbrätt odr so =)

Später sassen wir dann im Gemeinschaftsraum oder Salon, dort befand sich ein Chemine das natürlich nicht brande, dies wäre bei den Temperaturen ziemlich unpassend gewesen. I hätt zwar scho gärn es Zünghölzli dri gworfe...gäll Anja, das han i scho richtig gschribe Zünghölzli !! =))

Nun ja, ein toller Tag ging zu Ende. Anja und ich hatten viel unternommen in dieser kurzen Zeit und einmal mehr wieder viel gelacht. Nach dem ersten Kennenlernen finde ich Ihre Eltern echt toll. Obwohl sie mich ja noch nicht kannten störte es sie nicht das ich kurz vorbei komme um Anja zu besuchen und integrierten mich einfach mit ein =) das isch wirklich schön gsi.
Anja und ich verabschiedeten uns, ich fuhr um 21:40 Uhr los und war um ca. 12:45 Uhr wieder in Wahlen. Ich verstehe warum Anja und ihre Eltern jedes Jahr eine Woche in dieses Tal fahren. Es bietet alles, für Sportler gibt es dort fast keine Grenzen. Tja, ich bi sichr nid s’ Letschmol in däm Tal gsi =))

Es isch unfassbar was me über so en Tagesusflug alles schribe chann sorry das ihr immer so vil müend läse... abr i änderes nid, ich schrib z’gärn =)))

So, jetz cha glaub wirklich nüt me spontans dezwüsche cho bevor ich mit dr Anja uf Amschterdam flieg =o) I freu mi extrem uf die Reis, do gits sichr widr einiges z’schribe!!

Wünsch Euch e tolli Zit, bis gli gli...

Euer Marco












Sonntag, 8. Juli 2007

Zürifäscht 2007; Konzärt, Beachsoccer, Shopping, See und Früchtebächer...















Hallo Ihr lieben

Etwas früher als gedacht kommt bereits mein nächster Eintrag in mein Erlebnistagebuch.

Dieses Wochenende habe ich mich, gemeinsam mit Anja, nach Zürich begeben; dort fand das berüchtigte „Zürifäscht“ statt. Es findet alle 3 Jahre am ersten Juli Wochenende statt und besteht bereits seit 1951.
Das Fest zieht sich von der Innenstadt bis zum Seebecken und dauert vom 06.-08.07.2007. Es besteht aus 60 Musikbühnen, 340 Markt- und Essständen, 130 Festwirtschaften, 150 Chilbibetrieben sowie zusätzlichen Attraktionen auf dem Wasser, in der Luft und zu Land. Für dieses Jahr wurden in etwa 2 Millionen Menschen erwartet!

Anja und ich erledigten zuerst ein paar Dinge die meine Wohnung betreffen und begaben uns dann gegen 11 Uhr auf den Weg. Unterwegs hörten wir im Radio die Direktübertragungen des „Live Earth-Konzert“ welches aus den verschiedensten Städten gesendet wurde sowie CD's . Wir plauderten über Gott und die Welt und fanden immer wieder Themen über die wir lachen konnten. Anja war noch nie so richtig in Zürich, bis jetzt kannte sie nur den Hauptbahnhof und die beiden Fussballstadien Letzigrund und den Hardturm.
Ebe e ächti FCB Ahängerin :)

In Zürich angekommen stellte sich die Frage, wo parken wir das Auto, ich entschied mich bei der ETH mein Glück zu versuchen, dort hatte ich in der Vergangenheit schon öfters Erfolg. Natürlich habe ich mich wie es sich gehört zuerst einmal verfahren, immer wieder kamen wir an Gebäuden vorbei die ich kannte, woran ich mich neu orientieren konnte!
Blöderwiis sin mir an gwüsse Gebäude au mehrmols duregfahre :)) Abr hey, glich het min Orientiergssinn irgendwie funktioniert, ich han min Parkplatz gfunde :)))

Um 12:30 Uhr spazierten wir dann in das „Niederdörfli“. Dort waren die Menschen am shoppen und flanieren aber so Zürifäscht-Stimmung herrschte eigentlich nicht. Es war aber auch noch etwas früh. Im Niederdörfli gab es eine Vielzahl von Geschäften die Turnschuhe verkaufen.



Hey, das isch für mi s’absolute Paradies gsi, mir sin durchg X-Läde zoge und wie hätts au anderscht chönne si, nach öbe 30 Minute han ich mini Turnschueh sammlig um eis Päärli erwiteret kha ;))))))


Das Wetter war super schön. Anja hatte ihre Sonnencreme vergessen, also besorgten wir kurzentschlossen eine Neue. Nachdem wir ihre Schulter eingerieben hatten, tschööööss nackti Huut :)), konnten wir ein Weidling-Rennen zwischen drei Booten beobachten, dass auf der Limmat ausgetragen wurde. Die Teilnehmer waren alles Laien die sich am Fest nur so zum Spass anmeldeten.


Die Chaibe sin no schnäll gsi abr vil luschtiger hän mir d’Dekoration vo dr Brugg gfunde vo wo us d’Lüüt im Renne zuegluegt hän. Das gsehd ihr jo ufem Foteli :)





Wir flanierten dann etwas durch die Strassen an den Bühnen, Bahnen und Ständen entlang in Richtung See. Anja bekam irgendwann Hunger, wir waren vor einiger Zeit an einem Stand vorbeigegangen an dem Paella, s’spanische Nationalgricht, verkauft wurde und darauf hatte sie ziemlich Lust. Also sind wir dort essen gegangen, ich selber gönnte mir einen Fleischspiess und Pommes.
D’Anja het Muschle nid so gärn und so han ich mi, als Gentleman, natürlich gopferet und die eini Muschle wo z’finde gsi isch gässe. Ajo, Tintefisch het sie au nid so gärn, han ich sie au befreit! *Miammiam* Glaub sie het nur en Riiställer kha :)))

Danach entschieden wir uns dazu, kurz zum Auto zurückzukehren um meine neuerworbenen Turnschuhe zu verstauen. Auf dem Weg dahin trafen wir Rene Z. und seine Frau an, wir unterhielten uns kurz und lustig, danach gingen wir dann zum Auto.

Zurück im Getümmel, jetz hets plötzlich vil vil meh Lüüt kha, gingen wir dem See entlang, wir bestaunten die wirklich schönen Gebäude in Zürich und blödelten immer wieder herum, d’Anja und ich vrstöhn uns eifach supr, mir hän extrem vil chönne lache zämme. :))

Wir hörten auf einmal Motorradgeräusche und schauten nach, was denn dort los sein könnte. Anja und ich wurden Zeuge einer Motorrad-Show die es in sich hatte.

Drüü Stöndmän si mitem Töff übere Schänze gsaust "läääckch mir" und si freihändig odr im Sälto und so dür d’Luuft düre gflogge :) isch ächt beidruckend gsi…



Nach der Show liefen wir weiter und trafen für mich völlig überraschend meine ehemaligen Mannschaftskollegen der Beachsoccer Mannschaft „Scorpions“ an, die sich gerade für ihr Halbfinalspiel aufwärmten. Sie sin zur Zit amtierende Schwiizermeischter. Ich plauderte kurz mit Stefan Leu (natürlich hän mir no echli gsprüchlet), begrüsste die anderen, dann ging Anja und ich zum Spielfeld.Während dem Spiel der Scorpions erklärte ich Anja die Regeln, am liebschte hät ich grad widr mitgspilt, sie war von der Sportart und der Stimmung begeistert und hatte ihre helle Freude.
Dr Match isch ächt spannend gsi, d’Scorpions hän trotzeme 3:0 Rückstand am Schluss no 5:6 gwunne, ich bi erstunlicherwis zimlich nervös gsi währendem Match :)))





Wir haben uns dann einen Früchtebecher (gfüllt mit Melone, Trube und Ananas) geholt und sind langsam dem See entlang zurück spaziert. Vom Ufer aus beobachteten wir eine Demonstration des Hubschraubers Super Puma die über dem See stattfand.
Es isch unglaublich was die Maschine (5 Tonne Leergwicht) alles cha, mit dr Schnauze odr mitem Heck vorus sänkrächt ufwärts und au ruckwärts fliege, glaub eimol het das Ding sogar en Looping gfloge (bi abr nid sichr). Mir hän jedefalls rächt gstunt.

Im Anschluss sind wir dann ins Starbucks gegangen. Ich habe Anja einen Banana Java Chip bestellt, ist für sie etwas neues gewesen aber ich glaube auch, dass er ihr sehrgut schmeckte

Wie hätt’s au anderscht chönne si ;)



Nun besuchten wir noch diverse Bühnen auf denen Hiphop, Soul, Ländler und sonstiges gespielt wurde. Da gab es ein paar wirklich ganz tolle, witzige und äusserst interessante Sachen zu hören. Wir setzten uns dann im Rosenhof auf eine Treppe, den Hof kannte ich noch von meinem letzten Besuch vom „Zürifäscht 2001“.


Das isch e Höfli odr eifach en kleine Platz im Niederdörfli, dört lege zwei DJ sensationelli Musik zum abtanze uf, wobi d’Partystimmig erscht bim idunkle ufchunnt, so lang hän mir abr nid möge blibe. D’Anja het denne no dr Max vom Music Star Schwiiz in de Lüüt entdeckt, naja, dä isch jetzt widr neu für mi gsi :))))

Wir haben uns dann entschieden den Abend wieder in der Region Basel zu verbringen und so fuhren wir gemütlich in Richtung Nachhause. Lange Zeit hatten wir ein sehr interessantes Gespräch, dass war wirklich super.

Es het fascht kei Vrkehr kha uf dr Autobahn, so han ich dr Tempomat inne do und mir sin beidi ganz gmüetlich im Schnidersitz übr d’Autobahn gschliche.


In Basel machten wir auf dem Bruderholz einen längeren Aufenthalt, zur Zeit passe ich auf die Wohnung und die Katzen (Diva + Sitha) einer Arbeitskollegin auf. Die beiden Burmakatzen sind wunderschön, Diva ist die Mutter von Sitha, sie ist eher zurückhaltend aber Sitha ist eine unglaubliche Schmuseraubkatze.


Auf der Heimfahrt wurde im Radio der ganze Auftritt vom Rapper „Stress“ vom Openair St.Gallen (chasch im letschte Blogitrag nocheläse) noch mal gesendet.
D’Anja isch ufem Sitz natürlich grad abgange wie es Zäpfli :)) und ich han nur no Hüehnerhuut kha, ich bi grad widr in de Erinnerige gschwelgt. Wo d’Anja d’Stimmig vo däm Konzärt mitbecho het isch sie glaub scho echli e weneli iversüchtig gsi uf mi :))) Nein nei, sie het mir das gönnt. Mir sin tanzend und singend im Auto gsässe und damit mir s’ganze Konzärt lose chönne bin ich dr Umwäg übr Seewe gfahre.

Zuhause angekommen sassen wir sofort vor den Fernseher und sahen uns die Live Earth Konzerte an und plauderten wieder über alles Mögliche. So schlossen wir einen wirklich tollen und schönen Tag ab.

So, ich dänk nid das ich Euch bis Ändi Monet öbis neus cha schribe abr denne wird ich Euch dr Bricht vo Amschterdam (23.07.-26.07.2007) niederschribe ;))

Also, bis gli gli

Ganz liebi Griess

Euere Marco

Mittwoch, 4. Juli 2007

The Frontpeoples on the Openair St. Gallen :)








Hallo Ihr Lieben



Am Freitag Morgen bin ich um 6:00 Uhr aufgestanden und habe mein Gepäck ins Autogeladen, danach habe ich dann um 8:30 Uhr Caro abgeholt und gemeinsam fuhren wir nach Basel wo Carole bereits auf uns wartete. (Man merke: Caro and Carole => That's not the same peoples) ;) In St. Gallen werden wir dann noch Roger, Sibille und Reto treffen. Das Wetter war recht toll, die Sonne schien und es war sehr warm, also optimale Voraussetzungen für ein tolles Wochenende.

Wir fuhren los und waren voller Vorfreude auf die drei Tage am Openair St. Gallen. Wir hatten genug Verpflegung und Getränke eingekauft, zwei Zelte eingepackt und eine Tiefkühlbox die man am Auto anschliessen konnte.

Die Fahrt nach St. Gallen war lustig, wir hatten alle sehr gute Laune. Nach Zürich machten wir einen kurzen Halt auf einem Autobahn-Rastplatz. Caro und Carole (not the sa-ame) :) suchten das Stille Örtchen auf und kamen lachend zurück. Ich müsse dies gesehen haben, das absolute Hightech WC. Dort gab es viele Knöpfe und ich kann mir vorstellen, das damit schon jene lustige Situationen entstanden sind :)


Die beide C + C hän sich fascht nümi erholt vo däm WC, do han ich gwüsst, wenn so es simpels WC d’Stimmig ufejage tuet, denne cha das nur e guets Weekend geh :)
Caro + Carole, die Foteli sin nur für euch im Blog :)))



Als wir gegen 12 Uhr in St. Gallen auf den offiziellen Parkplatz, der für das Openair vorgesehen war, vorfuhren, erhielten wir den Tipp, das es noch einen Parkplatz gibt der viel näher am Gelände ist. Mit dem Gedanken an unser Gepäck waren wir dankbar für diesen Geheimtip und fuhren dort hin. Näher war es wirklich kaum noch möglich und es war nicht einfach nur ein Parkplatz sondern es war ein Einstellhallenplatz in einem Geschäftshaus. Also konnte man auch betreffend Diebstahl und so etwas ruhiger auf das Festgelände gehen.
Als Erstes wollten wir unser Zeltlager aufbauen und die Getränke sowie die Verpflegung verstauen, danach wollten wir zu zweit unsere Rucksäcke oder Taschen holen während eine Person auf das Zeltlager aufpasste, wir wussten ja nicht so genau wie das hier so läuft.

Ufem Wäg zum Igang isch uns no es Reh übere Wäg grennt, es isch zimlich durenandr gsi will’s ufere izünte Wiese gsi isch, es isch denne in vollem Tempo uf dr Haag losgrennt und kurz vorem Haag het sich’s duckt, isch untedure und isch ab wie d’Füürwehr!

Kurz vor dem Eingang bemerkte Caro, dass sie die Tickets im Auto vergessen hatte. Wir deponierten unser Gepäck vor dem Eingang, während Caro auf unser Gepäck achtete, gingen Carole und ich wieder die Wiese hinauf zum Parkhaus "zum Glück isch es dr nöcheri Parkplatz gsi" ;). Nebst den Tickets nahmen wir gleich noch einen Teil des Gepäckes mit „me lauft jo nid mit leere Händ ufe und abe“.
Unten wieder angekommen, mittlerwile isch es mega warm gsi, stellte ich mit Schrecken fest das ich unsere Tickets verloren habe!!! *AUTSCH* Ich kehrte natürlich sofort wieder um und suchte den Weg ab. Natürlich widr dr Hügel ufe!!!! Dann spielte meine Natelmelody und Caro teilte mir mit, dass wir die Tickets wieder haben. Jemand hat sie gefunden und Carole und Caro übergeben. Hmmm... uns muess me d’Tolpatschigkeit agseh, die sige diräkt uf sie zueglofe und hän gfrogt ob mir zu dritt sige und Tickets sueche... :) Jänu, jetz het jo nüt me chönne passiere!! Denkste... ;)))

Da ich ja bereits wieder auf dem Hügel und ganz in der nähe zum Auto war, schlug ich vor, dass ich noch die Kühlbox mit den kalten Dosen hole, die anderen beiden bereits reingehen und Ausschau nach einem guten Zeltlagerplatz halten. Als ich mit der Kühlbox bereits wieder die Hälfte des Hügels hinunter gelaufen bin... Natel, SMS, ich soll jaaaa die Kühlbox nicht mitbringen, es dürfen das erste Mal keine Dosen mitgenommen werden. Isch jo au egal, ich kenn jo jetz dr Wäg!! Also wieder den Hügel hinauf, Kühlbox ins Auto und wieder den Hügel hinab. Kennt öbr dä Film mitem Hugh Grant „The Englishman Who Went Up a Hill But Came Down a Mountain” ??? :)))
Endlich auf dem Gelände traute ich meinen Augen nicht, wir standen vor einer riesigen Zeltstadt, die ersten Menschen sind bereits um 8:00 Uhr auf das Gelände gekommen, die wussten wieso, es gab kaum noch vernünftige Plätze. Wenn es Platz hatte, dann an in den Hängen der Hügel. Und das isch jetz wirklich uncuul... do schloft me jo fascht im stoh je nach Gefälle... Es sin pro Tag öbe 30'000 Mensche ufem Gländ gsi !!
Als wir da herum standen, direkt vor einer kleinen Bar, bemerkte ich plötzlich, dass am Weg entlang genau vor der Bar noch zwei Zelte Platz finden sollten. Caro passte der Standort nicht, sie befürchtete das Nachts die Betrunkenen ständig auf ihr Zelt fallen könnten. Naja, Carole und ich fanden den Platz gut, einfach weil man horizontal schlafen konnte. Der Zeltaufbau war wirklich spannend, wir merkten bald, dass keiner von uns Erfahrung im Zelt aufbauen hatte. Mein Zelt stand innerhalb von 5 Minuten (also es isch jo nid mis Zält sondern dr Anja ihres, hey merci vilmol, bi ächt froh gsi drum!!)
Für das von Caro brauchten wir etwas länger aber auch dieses Stand am Schluss (wobi bis am Schluss nid klar gsi isch, ob das Zält tatsächlich so muess usgseh wies denn ebe usgseh het :)))
Danach gingen wir wieder den Hügel hoch, wo jo mittlerwile scho fascht zum Bärg worde isch, um im Einkuafszentrum, öbe 25 Minute Fuessmarsch, neue Getränke in Pet-Flaschen einzukaufen. Carole und ich kauften dann noch Laternchen, zwei Fertig-Grille und ein paar kleine Würste um das Lagergefühl zu erhöhen. Denne sin mir ändlich ändlich ändlich parat gsi... und hän uns es paar Sandwiches gstriche *miammiam*
Ufeimol hän mir feschtgstellt, dass unser Standort nid besser chönnt si, mir sin innere Minute bi dr Hauptbühni, hän sogar vom Zält us fascht freie Blick uf d’Bühni, hän d’Bar näbe dra, etc. Mir sin voll an dr Front und so hän mir uns doch dr Name „The Front-Peoples“ geh, passt jo :))


Für uns ist das Openair um 18:30 Uhr mit Jan Delay eröffnet gewesen, bis anhin konnte ich mit seiner Musik nichts anfangen, ich hatte ihn schon im Dezember 06 an einem Konzert in Zürich als Vorgruppe gesehen und war nicht wirklich begeistert. Aber jetz in St. Gallen hatte er mich mit dem ersten Ton überzeugt und alle tanzten und sangen mit, der Höhepunkt war das Lied „Irgendwie, Irgendwo,...“. Seine Stimme die mir nie gefiel finde ich nun plötzlich super..





Naja, nie z’spot d’Meinig z’ändere. Ich wirklich mega gsi...







Im Anschluss kamen Maxïmo Park, die kannte ich nur vom Hören-Sagen aber hatte eigntlich keine Ahnung wer das ist und welche Art von Musik gespielt wurde. Nach diesem Konzert ist mir Maxïmo Park durchaus ein Begriff. Sie gehören zur Brit-Pop Gemeinde und Live sind sie ein riesen Erlebnis.






Das isch voll schräg, du stohsch dört unte hesch kei Ahnig was uf di zuechunnt und plötzlich bisch voll in dere Musik inne... die sin ächt guet, isch zimlich spezielli musik...












Um 22:30 Uhr stand dann die Band auf der Bühne auf die ich mich nebst Snow Patrol und Kaiser Chief am meisten Freude PLACEBO. Das war nach dem U2-Konzert vor zwei Jahren das Beste Konzert das ich je erlebt habe. Der Frontmann Brian Molko und der Rest der Band besitzen eine unbeschreibliche Aura. Und spätestens mit dem Song „Every You Every Me“ hatten sie den Hintersten und Letzten aus den Reserven gelockt.




Das isch eifach nume no Openair pur gsi, ich cha das fascht nid erkläre abr wenn ich das jetz widr so schribe tue, denne bin ich grad widr begeischteret vo PLACEBO.


Nach dem Placebo-Auftritt trafen wir im Latino-Zelt Roger an. Wir verbrachten einen lustigen Abend, vorallem nach däm ich min Caipirinha-Spezial trunke han, merci Roger :)
Caro und Carole verabschiedeten sich für kurze Zeit von uns. Roger und ich hatten an diesem Abend wirklich vil zu lachen und ich bin froh das ich ihn angetroffen habe. Irgendwann bekam ich Hunger, Carole und ich gingen zum Zelt zurück und begannen so um 01:30 Uhr zu grillieren, während Roger und Caro unten in der Bar blieben. Carole und ich stellten unsere Laternchen auf assen die Würstchen und Salat und plauderten über Gott und die Welt. Um ca. 03:00 Uhr zog ich mich ins Zelt zurück und war innert Minuten im Tiefschlaf.
Ich hätt jo nie dänkt, dass ich dr Plausch han am Zältle aber jo es isch supr gsi und ich han au mega guet gschlofe... bis....

Am Samstag um 06:30 Uhr der Radio-Wecker los... Hä Radiowecker? Am Openair??
Nein, die Bar neben dem Zelt war wieder besetzt und schaltete den Radio an, so laut, das ich schön die halb 7 Uhr Nachrichten und den Sieg zur 4:2 Führung von Alinghi sowie den Wetterbericht mitbekommen habe. Ich bin dann aufgestanden und habe mich auf den Weg zu den sanitären Anlagen, (etwa 70m) begeben um mich frisch zu machen.
Hey nei, das isch so luschtig gsi, ich lauf do so ufem Wägli zwüsche de Zält dure und links und rächts luege immr widr es paar übermüedeti Chöpf zwüsche de Rissvrschlüss use :) eine isch samtem Schlofsack zum Zält use grollt und het grad im Schlofsack vorem Zält witrpfusst... Es isch wirklich toll gsi, trotz Müedigkeit, Lärm, Alkohol, etc. es sin immr alli guet druf gsi, wirklich cuul.

Carole war auch sehr früh wach, wir assen gemeinsam „Gipfeli“ und die hän mir müesse gniesse..., 3 Stutz für es Gipfeli... Wahnsinn... jänu... es isch wie’s isch...







Die erste Band die wir an diesem Tag hörten war Breitbild, eine bündner Hiphop-Band. Die schweizer Fan-Gemeinde war schnell auf Touren gebracht und der Dialekt ist umwerfend :) Zwischen den Liedern hatten sie auch immer wieder einen lockeren Spruch auf den Lippen.





Später kamen dann noch Sibille und Reto dazu, somit war der Tag definitiv lanciert. Reto und ich verloren die Frauen ziemlich bald. Mir hän nach links gluegt, mir hän nach rechts gluegt, mir hän zrugg gluegt... Kei Caro, kei Sibille, kei Carole.... Juhui, mir sin ellei, ab an d'Konzert :) Nei, im Ärnscht, sie hän uns scho sehr gfehlt... gäll Reto!!! :)












Mit The Locos spielte um 15:15 Uhr eine spanische Band auf. Das ist Erlebnis pur, die muss man einfach gesehen und gehört haben. Reto und ich lagen auf der Wiese vor der Bühne und sahen und hörten dem Treiben zu. The Locos, die Verrückten. Es passt absolut, der frühere Sänger von Ska-P und seine Kumpels hüpften und sprangen auf der Bühne herum und lassen besonders Punk, Ska und Rock mit lateinamerikanischen Einflüssen ineinander verschmelzen.



Ich find me cha sie echli als "die Ärzte" odr "Totehosen" vo Spanie bezeichne, nur glaub ich das ihri Texscht me Fleisch am Knoche hän... Ich vrstands jo nid abr ich ha mi do vo öberem am Konzärt echli ufkläre lo... isch e spannend wie me do Lüt kennelernt und was me so z’diskutiere het :))


Kurz vor 17:00 Uhr begab ich mich mit Reto zur Bühne, „Stress“ gab sich die Ehre mit seiner Backround Sängerine Caroline, die ja eine Hammer-Stimme und –Kontition besitzt, und Nega, der ebenfalls viel zu einem gelungen Auftritt beisteuerte. Stress gab in der brütenden Hitze alles, er kam sah und siegte, von Beginn weg war die Stimmung auf hohem Niveau. Seinem Namen „Stress“ kommt er allerdings nicht nach, im Gegenteil, er wirkt sehr leger. Reto und ich standen ziemlich weit vorne, denn wir wollten ja gute Fotos schiessen und die Stimmung möglichst nahe aufnehmen :)

Naja, so wirklich vil Foteli hän mir nid gmacht, mir sin plötzlich die ganzi Zit am Shake gsi :) abr es isch ächt cuul gsi, also bi mir wird ei Flächebrand nachem andere usglöst... I lueg scho wägem nögschte Openair, ha gseh in Toggeburg isch au gli widr eins :))
Später spielten dann noch Kaiser Chiefs die ich natürlich super gerne gesehen und gehört hätte, doch ich musste über Nacht nach Basel zurückkehren und wollte nicht übermüdet Autofahren. Ich baute mein Zelt ab welches mir Anja geborgt hatte, packte meine Tasche und den Schlafsack zusammen und machte mich auf den Weg nach Hause.


Während dr Fahrt han ich dr Song „New Shoes“ vom Paolo Nutini glost, dä Song isch so en Hammr, do han ich dr ganzi Heimwäg gsunge und gwippt im Auto durch das han ich denne miteme dütsche Päärli während dr Fahrt Kontakt becho, so mit Handzeiche und so. Ich nimm a ich wird zimlich dämlich usgseh ha im Auto abr sie hän dr Plausch kha :)) und mir isch es jo halt eifach nume supr guet gange :)))

Am Sonntag Morgen habe ich dann um 09:00 Uhr meinen Paps und Marlis, die von den Ferien zurückgekehrt sind, vom Flughafen abgeholt und bin im Anschluss zurück nach St. Gallen gefahren. Natürlich au widr mitem Nutini-Song :))

Zurück in St. Gallen habe ich mit Carole und Caro ihr Zelt abgebaut, dann sind wir mit dem ganzen Gepäck wieder den Hügel hoch spaziert und haben das Auto beladen. Das Wetter war unglaublich warm, fast schon heiss, so wie ich es eben gerne habe. Sunne, Sunnenbrülle, T-Shirt, Shorts und FlipFlop, was git's bessers??

Um 14:00 Uhr spielte dann die deutsche Band „Wir sind Helden“ auf die ich mich schon länger freute aber leider überzeugten sie mich gar nicht an diesem Tag. Ich war ziemlich enttäuscht, denn die Band verstand es nicht wirklich die Meng richtig mitzureissen. Zwischen den Songs versuchten sie einen künstlichen Dialog zuführen und wollten lustig sein, was ihnen aus meiner subjektiven Sicht gar nicht gelang.






Ich war deshalb froh als um 16:00 Uhr die englischee Band Arctic Monkeys aus Sheffield (UK) auftrat. Die vier 20 jährigen heizten die Menge sofort ein. Die Songs des frisch gekürten Best British Breakthrough Acts sind schnell, locker gespielt und ungeheuer tanzbar.

D’Arctic Monkeys hän mit „Whatever People Say I am, That’s what I’m Not“, wo ellei in dr erschte Wuche 370’000 Mol übr dr Ladentisch gange isch, s’schnällschtverkaufte Debütalbum vo England aneglegt. Die sin ächt dr Knüllr :)


Als letzte Band wurde um 18:00 Uhr die Band angesagt auf die ich mich am aller aller aller meisten freute: SNOW PATROL.
Aber mit dem ersten Ton öffnete Petrus die Schleusen und es regnete was es hinunter mochte. Die Menschen verzogen sich in die umliegenden Festzelte und versuchten von dort die Stimmung aufzusaugen. Nur ein paar wenige trotzten dem Regen und blieben, nach einem Song im Festzelt begab ich mich dann auch in den Regen zur Bühne und irgendwie war es auch mit oder trotz Regen einfach super. Die Menge tanzte und sang immer mit und spätestens beim Song „Eyes Open“ waren alle aktiv dabei.



Das isch eifach mega gsi, d’Lüüt hän gegesitig total Rücksicht gnoh ufenandr, isch jo au licht rutschig worde, und ich han bis in die zweiti Reihe chönne laufe, ha die Bänd emol vo nochem chönne bewundere und me het immerno gnueg Platz zum tanze und tobe kha, eifach genial. 20 Minute bevor s’Konzärt fertig gsi isch han ich denne abr ins Feschtzält zrugg müesse und ha vo dörte witr gloost und gluegt, mini FlipFlop, mis T-Shirt und mini Shorts, alles isch völlig durchnässt gsi und ich ha ächt gfrore... Egal, das isch es dr Wärt gsi. E Super Finale vo däm Wucheänd.


Hey Caro, Carole, (spötischtens jetz wüsse glaub alli, dass das zwei verschiedeni Persone si) Sibille, Reto und Roger

Das isch e Mega tolls Wucheändi gsi mit Euch, Danke vil vil mol. Mit de Einte han ich meh mit de Andere wenigr Zit chönne verbringe abr es isch jedi Minute super toll gsi
;)

Nögscht Joor grad nomol abr dismol baue mir unser eiges Zältdorf
:))))))))


So, isch glaub no en rächt lange Bricht worde, hmmmm... hoff ihr händ glich dr Spass dra bim Läse. Au jetz chann ich scho widr sage, s’nögschti Erläbnis stoht scho widr vor dr Türe und findet vom 23.07. – 26.07.2007 statt. Freu mi scho druf :)

Hey, bis gli gli

Liebi Griessli
Marco