
Wappen; Bedeutung der 3 X im Wappen => symbolisiert vermutlich die drei Plagen die die Stadt früher bedrohten; Flut, Feuer und Pest. Könnte aber auch als Identifikation von Furten an alten Handelsrouten gedient haben.
Hello mijn liefde
in dit rapport schrijf ik u over gemiddelde opkomst preciezer bovengenoemd in Holland, in Amsterdam. Ik werd begeleid door bezaubernden Zweedse schoonheid Anja
Ihr hän das gläse und nur „Bahnhof“ vrstande“?? Hmmmm... Hey, das isch e Wältsproch...
Also, i schrib für Euch widr dütsch, list eh kei Holländer die Ziile =)
Hallo meine Lieben
In diesem Bericht schreibe ich Euch über meinen Besuch in Holland, genauer gesagt in Amsterdam. Begleitet wurde ich von der bezaubernden schwedischen Schönheit Anja.
Bis do hi wär das d’Übersetzig vom obere Texscht.... =o) Naja, sie wär gärn Schwedin =o)
Amsterdam verdankt seinen Namen dem Fluss Amstel (schmeckt nid nach Bier!!) und dem Damm um den die Stadt stetig wuchs. (in China heisst die Stadt glaub nach wie vor Amsteldam) =).
Die Stadt liegt 6,7 Meter unter dem eigentlichen Meeresspiegel (Niederlande ebe)!! Sie erhielt im 1300 Jahrhundert das Stadtrecht und weil das Land überaus sumpfig war, war sie ursprünglich auf Pfählen aufgebaut . Amsterdam hat eine Fläche von 130 Quadratkilometer wo von 30 Quadratkilometer aus Wasser besteht. Sie ist die Hauptstadt Hollands (Regierungssitz ist allerdings in Den Haag) und gehört zur Provinz Noord-Holland. In Amsterdam leben etwa 744'000 Menschen.
Am 23.07.2007 (Montag) war um 08:00 Uhr Tagwache. Anja ist in den frühen Morgenstunden sehr umgänglich, sie redet um diese Zeit kaum. Wir entschieden uns über den „Chall“ zu fahren um dem allgemeinen Verkehr etwas ausweichen zu können, aus
Spätestens um 10:30 mussten wir eingecheckt haben, wir fuhren um 10:20 Uhr auf den Parklplatz des Airport Basel-Mulhouse-Freiburg. Ich war noch nie zuvor zeitlich so knapp vor dem Einchecken in einem Flughafen eingetroffen.
Hmmm... Mir hän die Ziitresärve wirklich voll usgnutzt, also über dr Chall isch me definitiv nid schnällr, nur so als Info =o)
„Because a small aircraft on the airport is crashing, our start retards!” odr so ähnlich!! Also was ich mein was dr Pilot gseit heig isch “ Wil es Kleiflugzeug ufem Flughafe abgstürtzt isch, verzögeret sich dr Start“ hmmm... armi Anja =) I will nüt höre, sunscht schrib i uf Holländisch witr !! =)
Um 12:30 Uhr starteten wir dann auf der südlichsten Startbahn. Das Flugzeug wog etwa
40 Tonnen, der Kerosinverbrauch lag bei ca. 4'000 Liter und wir reisten in einer Flughöhe von 8'000 m.ü.M. Der Flug dauerte 40 Minuten und war genau so ereignislos wie kurz, dann landeten wir auf dem „Amsterdam Airport Schiphol“. Das Wetter war warm und alles in allem schön.

Das isch dr internationali Flughafe vo Amsterdam und er zällt zu de gröschte vo Europa. Er isch s’Dreihchrütz vo dr gröschte niederländische Fluggsellschaft KLM.
Urspünglich isch dr Shipohl 1916 als e militärischi Basis in Betrieb gnoh worde. D’Landebahn und d’Startpischte sin damals no e Grasflächi gsi und es paar Hangars hän als Flughafegebäude dient. 1920 het denne die zivili Luftfahrt agfange und dr Shiphol isch dämentsprächend apasst worde.
Übrigens; dr Flughafename Shiphol heisst übersetzt „Schiffshölle“ und isch dodruf zruckzfüehre, dass früehner am Platz vom Flughafe en See gsi isch und uf däm sin vili Schiff abgluggeret!
***Hotel Mercure, das zu einer internationalen Hotelkette gehört und sich in der Noorderstraat (Strassename) befindet, etwa 5 Minuten vom Zentrum weg. Vom Rezeptionisten Paul wurden wir überaus freundlich begrüsst.
Hello Mr. and Misses Lutz, welcome at the Hotel Mercure... blablabla… und das jetzt alles mit dr Stimm vom Apahatchi (der Schuh des Manitu).
Nach der Aufklärung unseres Zivilstandes erhielten wir den Zimmerschlüssel Zi.-Nr. 311 und die Weg-Erklärung zum Lift und von da zum Zimmer. Als Info, der Lift war gerade einmal 2 Meter rechts von uns. Die Wegbeschreibung klang in etwa so... The lift is lift !! (??? sollte wohl “the lift is left” heissen, ob schon der Lift ja rechts war und zu lift =left äussere ich mich nicht da mein Englisch ja auch noch keinen hohen Standard hat abr s'goht immr bessr =o). „you go upstairs in the seconde floor and then you turn right into course.” natürlich mussten wir links und nicht rechts als wir aus dem Lift hinaus traten. Klingt alles sehr chaotisch und nach unfähigem Personal, aber dem war wirklich nicht so (abr luschtig isch es gsi) =o) Das Personal war wirklich hilfsbereit und kompetent süess trifft nur uf dr Päuli zue =o))). Das Zimmer (mit Bad) war relativ klein, durch die Dachschräge hatte es aber trotzdem einen gewissen Charme. Die Türe zum Bad lag genau in der Dachschräge und musste deshalb extra angefertigt werden. Das Badezimmer war echt alt und mir isch grad als Erschts emol dr Seifihalter us dr Wand an Bode gfalle, also mini Tapigkeit macht vor dr Gränze definitiv nid Halt =o) aber es genügte absolut. Es hatte eine Mini-Bar (Finger wäg, die sin immr übertüürt), einen TV-Apparat und einen Schrank mit eingebautem Safe. Anja entschied sich als erstes den Safe zu programmieren (isch jo klar als Bänkerin und isch bi unsere Goldresärve wo mir mitgschleift hän au nötig gsi). Allerdings war dies gar nicht so einfach wie sie sich das vorgestellt hat.
Im Nochhinein muess ich sage, dass das es supr Idee gsi isch, denn eso hän mir grad emol e chleini Übersicht übr d’Stadt becho und i ha mi so denne die räschtliche Täg vil lichter chönne orientiere.
Kaum auf der Gracht (Boote im Wasserkanal) fing es an zu regnen und
kühlte ab!! (Supr FlipFlops schalala) =)) Die Fahrt begann am Oude Turf Markt in der Nähe des Munttoren (Münzturm) und endete auch wieder da. Die Grachtenfahrt war sehr informativ (Niederländisch, Deutsch, Englisch), das ich nicht alles verstanden habe lag viel mehr an dem indischen Jungen und seiner Mutter am Tisch hinter mir (eis gepläre) . Die Fahrtpreise sind übrigens überall in etwa gleich (ca. 7 Euro). Wir fuhren am Waterloopleins Stadthuis Muziektheater vorbei in die Herrengracht und von da in den Hafen von Amsterdam (er ghört zu de gröschte Häfe vo Europa) über die Osterdoks in andere Grachten und zurück zur Anlegestelle. Die Fahrt dauerte etwa 1,5 – 2 Stunden. Auf der Fahrt durch die Grachten sahen wir z.B. das das
Eingangstüren der Herrenhäuser (es hän immer Träppe zum Huusigang gfüehrt), und fuhren an unzähligen Brücken vorbei (die bekanntesten sind die Magere Brug „Magere Brücke“ und blauwe Brug „blaue Brücke“). Es gibt etwa 100 Grachten, die Stadt ist durch die Grachten in einem Halbkreis zum Hafen gebaut.Nach der Grachtenfahrt standen wir auf einmal in einer grossen Einkaufsstrasse (natürlich bin ich mit de FlipFlops erscht emol in e Pfütze glofe!!), es wimmelte von Stores, Sportgeschäften, Boutiquen
Nun ja ihr wisst schon, und wieder erweiterte sich meine Turnschuhsammlung um ein weiteres Paar, ausserdem entdeckte Anja noch einen Kapuzen-Pullover für mich (vo dene han i au efang vil, lauft glaub au scho bald unterem Begriff Sammlig). Wir entschieden uns dann dafür, dass wir uns ins Hotel begeben und uns für das Abendessen bereit machen (ufem Wäg zrugg han ich denne no d’Pfütze 2 durchlofe!!) =)) unglaublich.
Am 24.07.2007 standen das Vincent van Gogh Museum, das Anne Frank Huis Anne Frank Haus)
Es ist unfassbar was wir Menschen für ein perverses Hirn haben müssen um solche Foltergeräte und Methoden zu entwickeln. Im Museum kann man viele Foltergeräte begutachten und dazu ist immer beschrieben für welche Vergehen welche Foltermethode angewandt wurde. Es ist erstaunlich. Am Ende des Museums gibt es dann nochmals einen Text nachzulesen der uns darauf aufmerksam macht, dass sich in der Zeit von damals zu heute, eigentlich nicht viel verändert hat.
hmmm... s’Schlimme isch, dass stimmt sogar...
Da wir das Anne Frank Huis ausgelassen haben, hatten wir wieder vorige Zeit, wir spazierten ohne Ziel durch Amsterdam und entdeckten immer wieder interessante Gebäude, Brücken, Grachten, etc. etc. und nebenbei wurde noch etwas Shopping betrieben. Anja entdeckte einen Adidas-Store, in diesem fanden wir für sie eine tolle adidas-Kapuzen-Jacke
i cha wirklich nüt defür abr dörte het’s esone Turnschueh kha dä het unbedingt wäg wölle vo däm Regall, also han ich es Lösegäld zahlt und dr Schueh mitgnoh... er isch mir vorcho wie’s Brot im Ofe vo dr Frau Holee, jänü, jedefalls isch mini Turnschuehsammlig widr um es Päärli gwachse =))
Wir spazierten durch wenig beleuchtede Gassen zum Waterloo-Plein und von da zurück zum Hotel. Während dem Spaziergang konnten wir immer wieder idyllische Gassen, Plätze mit Brücken und Gebäuden entdecken. Was mich immer wieder zum fotografieren verleitete. Es war ein super schöner Abend den wir beide sehr sehr genossen.
Do hän ihr emol es paar Idrück wie schön Amsterdam au in dr Nacht usgseht, eifach unglaublich beidruckend und romantisch....

I möcht jo nid das ihr s'Gfühl händ, Amsterdam sig nur bi Nacht schön, nei nei, am Tag besticht die Stadt durch ihri vielfältige Gebäude wo liebevolli Architektur wiederspiegle.
Immr widr lauft me an Statue und Kustwärk ane wo eim dr Idruck vonere Kulturstadt bestätige. Am beschte losst me sich vil Zit für ziellosi Spaziergäng, es isch alles so vielfältig, es wird eim nie langwilig... eifach dr Hammr.
Am 25.07.2007 (Mittwoch) gingen wir zuerst zum Frühstück (das hän mir übrigens jede Morge gmacht) im Anschluss wollten wir das Schiffahrts-Museum besuchen und dann einen bestimmten Turnschuh von Lacoste für Anja suchen. Wir liefen also vom Hotel aus wieder los und bald wollte ich das erste Foto schiessen, musste aber feststellen, dass der Akku nicht in der Digitalkamera war. Also gingen wir zum Hotel zurück (so vil Zit muess si) um den Akku zu holen. Auf dem Weg zum Museum fingen wir bereits mit dem Shopping an, wir waren aber nicht sehr erfolgreich was die Schuhe anging. Als wir beim Museum ankamen holten wir ohne gross zu überlegen die Tickets. Bevor wir dann an die Ausstellung gingen, nahmen wir im Museums-
Cafe einen kleinen Imbiss zu uns. Beim betreten der Ausstellung, bemerkten wir schnell... Wir waren im falschen Museum!! Hejo, wär sunscht cha so tappig si?? =))) also verliessen wir dieses Muesum bei dem es irgendwie um das Thema Technik und Physik ging was uns garnid interessiert het und den Namen „Nemo“ trug abr es grosses Segelschiff vor dr Tür stoh het!!! !!
Wir gingen dann zum Schifffahrts-Museum, und hey, dort
stand kein Mensch an, wir freuten uns schon auf eine ruhige Besichtigung der Ausstellung. Als ich vor der Türe stand, wusste ich wieso es keine Leute hatte! Das Museum wurde wegen Renovationsarbeiten für 2 Jahre geschlossen!! ....au das isch doch widr typisch für mi ;) Nun ja, was macht man in so einem deprimierenden Moment? Genau, man geht spazieren in Verbindung mit Einkaufen. Meine Beute war ein neuer Gürtel und 2 T-Shirts. Danach gingen wir in unser Pub um etwas zu trinken, wir waren ziemlich müde, so entschlossen wir uns erneut für ein Schläfchen ins Hotel zurück zu kehren. Auf dem Weg zum Hotel kamen wir an einem Platz vorbei wo sich zwei Grachten kreuzen, von einem bestimmten Standort aus kann man angeblich gleichzeitg 15 Brücken zählen (wobi eigentlich sinds nur 14, uf dr 15-te stoht me sälbr druf), wir zählten allerdings nur 12 Bücken.
Ajo, und im Schnitt, eimol in der Wuche es Auto us de Grachte bärge muess (trotz Sicherige entlang de Uferbord)
So, jetz hän Ihr widr e kleins Reisebrichtli becho und i hoff eimol meh, dass Ihr dr Plausch dra hän.
Jetz freu ich mi scho uf die nögschti Reis wo ich gmeinsam mit dr Anja im Septämber für 6 Tag gniesse wird, mir sin scho in dr Planig vo de Route und mögliche Hostel (Flug und Auto sin scho buecht).
Ganz liebi Griess
Euere Marco
