Mittwoch, 8. August 2007

AMSTERDAM: Grachte, schrägi Gebäude, Huusboot, Irish Pub, Amstel, Hafen, etc.













Wappen; Bedeutung der 3 X im Wappen => symbolisiert vermutlich die drei Plagen die die Stadt früher bedrohten; Flut, Feuer und Pest. Könnte aber auch als Identifikation von Furten an alten Handelsrouten gedient haben.






Hello mijn liefde

in dit rapport schrijf ik u over gemiddelde opkomst preciezer bovengenoemd in Holland, in Amsterdam. Ik werd begeleid door bezaubernden Zweedse schoonheid Anja

Ihr hän das gläse und nur „Bahnhof“ vrstande“?? Hmmmm... Hey, das isch e Wältsproch...


Also, i schrib für Euch widr dütsch, list eh kei Holländer die Ziile =)

Hallo meine Lieben

In diesem Bericht schreibe ich Euch über meinen Besuch in Holland, genauer gesagt in Amsterdam. Begleitet wurde ich von der bezaubernden schwedischen Schönheit Anja.
Bis do hi wär das d’Übersetzig vom obere Texscht.... =o) Naja, sie wär gärn Schwedin =o)

Amsterdam verdankt seinen Namen dem Fluss Amstel (schmeckt nid nach Bier!!) und dem Damm um den die Stadt stetig wuchs. (in China heisst die Stadt glaub nach wie vor Amsteldam) =).


Die Stadt liegt 6,7 Meter unter dem eigentlichen Meeresspiegel (Niederlande ebe)!! Sie erhielt im 1300 Jahrhundert das Stadtrecht und weil das Land überaus sumpfig war, war sie ursprünglich auf Pfählen aufgebaut . Amsterdam hat eine Fläche von 130 Quadratkilometer wo von 30 Quadratkilometer aus Wasser besteht. Sie ist die Hauptstadt Hollands (Regierungssitz ist allerdings in Den Haag) und gehört zur Provinz Noord-Holland. In Amsterdam leben etwa 744'000 Menschen.


Am 23.07.2007 (Montag) war um 08:00 Uhr Tagwache. Anja ist in den frühen Morgenstunden sehr umgänglich, sie redet um diese Zeit kaum. Wir entschieden uns über den „Chall“ zu fahren um dem allgemeinen Verkehr etwas ausweichen zu können, ausserdem hatten wir genügend Zeitreserven bis zum „Check-In“.
Spätestens um 10:30 mussten wir eingecheckt haben, wir fuhren um 10:20 Uhr auf den Parklplatz des Airport Basel-Mulhouse-Freiburg. Ich war noch nie zuvor zeitlich so knapp vor dem Einchecken in einem Flughafen eingetroffen.


Hmmm... Mir hän die Ziitresärve wirklich voll usgnutzt, also über dr Chall isch me definitiv nid schnällr, nur so als Info =o)


Wir hatten den Flug LX 706 bei der Fluggesellschaft Swiss gebucht, die vorgesehene Startzeit war 11:05 Uhr. Alles lief planmässig, wir sassen im Flugzeug (Typ Jumbolino AVRO RJ 85/100) und warteten auf den Start. Anja war schon ganz „kribbelig“ weil sie sich so sehr auf den Start freute. Doch dann kam die Durchsage des Piloten.
„Because a small aircraft on the airport is crashing, our start retards!” odr so ähnlich!! Also was ich mein was dr Pilot gseit heig isch “ Wil es Kleiflugzeug ufem Flughafe abgstürtzt isch, verzögeret sich dr Start“ hmmm... armi Anja =) I will nüt höre, sunscht schrib i uf Holländisch witr !! =)

Um 12:30 Uhr starteten wir dann auf der südlichsten Startbahn. Das Flugzeug wog etwa

40 Tonnen, der Kerosinverbrauch lag bei ca. 4'000 Liter und wir reisten in einer Flughöhe von 8'000 m.ü.M. Der Flug dauerte 40 Minuten und war genau so ereignislos wie kurz, dann landeten wir auf dem „Amsterdam Airport Schiphol“. Das Wetter war warm und alles in allem schön.
Das isch dr internationali Flughafe vo Amsterdam und er zällt zu de gröschte vo Europa. Er isch s’Dreihchrütz vo dr gröschte niederländische Fluggsellschaft KLM.
Urspünglich isch dr Shipohl 1916 als e militärischi Basis in Betrieb gnoh worde. D’Landebahn und d’Startpischte sin damals no e Grasflächi gsi und es paar Hangars hän als Flughafegebäude dient. 1920 het denne die zivili Luftfahrt agfange und dr Shiphol isch dämentsprächend apasst worde.

Übrigens; dr Flughafename Shiphol heisst übersetzt „Schiffshölle“ und isch dodruf zruckzfüehre, dass früehner am Platz vom Flughafe en See gsi isch und uf däm sin vili Schiff abgluggeret!

Wir haben dann unsere Reisetasche vom Förderband geholt (het echli vrknautscht usgseh) und waren sofort mit der niederländischen Sprache konfrontiert (die isch mega härzig aber ärnscht neh chasch die Lüt fascht nid wenn sie so rede odr wenn me d'Schildr so list!). Vor dem Flughafen waren wir dann mit englischen und indischen Sprache beschäftigt (odr bessr gseit; indischs Änglisch) denn unser Taxifahrer war Inder. Die Fahrt vom Flughafen in die Innenstadt, wo sich unser Hotel befand, kostete rund 35 Euro und dauert etwa 20 Minuten, dies entsprach auch den Angaben die ich vom Taxifahrer vorgängig erhalten habe. Wir logierten im
***Hotel Mercure, das zu einer internationalen Hotelkette gehört und sich in der Noorderstraat (Strassename) befindet, etwa 5 Minuten vom Zentrum weg. Vom Rezeptionisten Paul wurden wir überaus freundlich begrüsst.

Hello Mr. and Misses Lutz, welcome at the Hotel Mercure... blablabla… und das jetzt alles mit dr Stimm vom Apahatchi (der Schuh des Manitu).
Nach der Aufklärung unseres Zivilstandes erhielten wir den Zimmerschlüssel Zi.-Nr. 311 und die Weg-Erklärung zum Lift und von da zum Zimmer. Als Info, der Lift war gerade einmal 2 Meter rechts von uns. Die Wegbeschreibung klang in etwa so... The lift is lift !! (??? sollte wohl “the lift is left” heissen, ob schon der Lift ja rechts war und zu lift =left äussere ich mich nicht da mein Englisch ja auch noch keinen hohen Standard hat abr s'goht immr bessr =o). „you go upstairs in the seconde floor and then you turn right into course.” natürlich mussten wir links und nicht rechts als wir aus dem Lift hinaus traten. Klingt alles sehr chaotisch und nach unfähigem Personal, aber dem war wirklich nicht so (abr luschtig isch es gsi) =o) Das Personal war wirklich hilfsbereit und kompetent süess trifft nur uf dr Päuli zue =o))). Das Zimmer (mit Bad) war relativ klein, durch die Dachschräge hatte es aber trotzdem einen gewissen Charme. Die Türe zum Bad lag genau in der Dachschräge und musste deshalb extra angefertigt werden. Das Badezimmer war echt alt und mir isch grad als Erschts emol dr Seifihalter us dr Wand an Bode gfalle, also mini Tapigkeit macht vor dr Gränze definitiv nid Halt =o) aber es genügte absolut. Es hatte eine Mini-Bar (Finger wäg, die sin immr übertüürt), einen TV-Apparat und einen Schrank mit eingebautem Safe. Anja entschied sich als erstes den Safe zu programmieren (isch jo klar als Bänkerin und isch bi unsere Goldresärve wo mir mitgschleift hän au nötig gsi). Allerdings war dies gar nicht so einfach wie sie sich das vorgestellt hat. Nachdem der Safe vorbereitet und die Reisetasche ausgepackt war (i ha natürlich no schnäll mini FlipFlops azoge => schliesslich Ferie und so!!) machten wir uns auf den Weg Richtung Zentrum. Denn für den Nachmittag haben wir eine Grachtenfahrt (Schiffahrt durch die Wasserkanäle, Wasserkanäle = Grachten) geplant.

Im Nochhinein muess ich sage, dass das es supr Idee gsi isch, denn eso hän mir grad emol e chleini Übersicht übr d’Stadt becho und i ha mi so denne die räschtliche Täg vil lichter chönne orientiere.
Kaum auf der Gracht (Boote im Wasserkanal) fing es an zu regnen und kühlte ab!! (Supr FlipFlops schalala) =)) Die Fahrt begann am Oude Turf Markt in der Nähe des Munttoren (Münzturm) und endete auch wieder da. Die Grachtenfahrt war sehr informativ (Niederländisch, Deutsch, Englisch), das ich nicht alles verstanden habe lag viel mehr an dem indischen Jungen und seiner Mutter am Tisch hinter mir (eis gepläre) . Die Fahrtpreise sind übrigens überall in etwa gleich (ca. 7 Euro). Wir fuhren am Waterloopleins Stadthuis Muziektheater vorbei in die Herrengracht und von da in den Hafen von Amsterdam (er ghört zu de gröschte Häfe vo Europa) über die Osterdoks in andere Grachten und zurück zur Anlegestelle. Die Fahrt dauerte etwa 1,5 – 2 Stunden. Auf der Fahrt durch die Grachten sahen wir z.B. das das kleinste Haus von Amsterdam (han ich sogar unwüssentlich gfotelet), das Bänkerhaus der italienischen Familie Bertolotti und andere Herrenhäuser, wir erhielten die Erklärung zu den Eingangstüren der Herrenhäuser (es hän immer Träppe zum Huusigang gfüehrt), und fuhren an unzähligen Brücken vorbei (die bekanntesten sind die Magere Brug „Magere Brücke“ und blauwe Brug „blaue Brücke“). Es gibt etwa 100 Grachten, die Stadt ist durch die Grachten in einem Halbkreis zum Hafen gebaut.


Nach der Grachtenfahrt standen wir auf einmal in einer grossen Einkaufsstrasse (natürlich bin ich mit de FlipFlops erscht emol in e Pfütze glofe!!), es wimmelte von Stores, Sportgeschäften, Boutiquen aber was es am meisten hatte... mis Paradies abr glichzitig au mi Untergang: unzähligi Turnschueh-Läde... juhui =)
Nun ja ihr wisst schon, und wieder erweiterte sich meine Turnschuhsammlung um ein weiteres Paar, ausserdem entdeckte Anja noch einen Kapuzen-Pullover für mich (vo dene han i au efang vil, lauft glaub au scho bald unterem Begriff Sammlig). Wir entschieden uns dann dafür, dass wir uns ins Hotel begeben und uns für das Abendessen bereit machen (ufem Wäg zrugg han ich denne no d’Pfütze 2 durchlofe!!) =)) unglaublich.


Das Abendessen genossen wir dann im Irish Pub „The Old Bell (die Alte Glocke, tönt uf änglisch eifach irgendwie besser find ich =), wir bestellten beide 2 Rumpsteak, Pommes, Salat sowie 3 Wasser und 3 Colas hmmmm.... miamiam, mega fein gsi =). Später spazierten wir gemütlich durch im Regen den Grachten entlang über beleuchtete Bücken zurück zum Hotel. Im Hotel angekommen, stellten wir das Programm für den nächsten Tag zusammen. Danach gingen wir an die Hotelbar, der Barman Namens Amin war wirklich sehr witzig und überaus freundlich, auserdem war er etwas tappig was ihn mir natürlich noch sympathischer machte. Anja wollte gerne ein Schweppes, doch das konnte ihr Amin nicht anbieten. Er het uns denne erklärt, dass s'Hotel nur denne Schweppes ikauft wenn vili Dütschi und Schwiizer sich im Hotel amälde, das sige nämlich die Einzige wo das trinke... und da mir jo "nur" zwei gsi sin... =o))

Am 24.07.2007 standen das Vincent van Gogh Museum, das Anne Frank Huis Anne Frank Haus) und das Folter-Museum auf dem Plan! Das van Gogh-Museum war etwas teuer und man musste hinter einer der drei Menschen-Schlangen anstehen (was uns zimlich müesahm dunkt het). Noch schlimmer war es beim Haus von Anne, die Menschen standen an und standen an und standen an, ich schätze die Menschen-Schlange war mehrere 100 Meter lang (das isch im Fall kei Seich, so öbis han ich nonie gseh!!) und das um sich zwei Zimmer anzusehnen, mehr hat es nicht. Wir haben dann auf den Besuch verzichtet. Wir gingen gingen darauf ins Torture Museum (Folter-Museum), wir mussten nicht anstehen und wir hatten diesen Besuch so oder so auf dem Plan.
Anja wollte zuerst nicht so richtig in das Museum gehen, sie hatte gehört das es sehr dunkel sei und ähnlich aufgebaut ist wie eine Geisterbahn. So sollen sich darin Menschen als Geister der gefolderten Seelen verkleidet umherbewegen und die Besucher erschrecken... Ob das so isch odr nid loss ich jetz emol offe, dass chönnet ihr jo bimene allfällige Amschterdam-Trip sälbr usefinde ;) Jedefalls, nach dr Awändig vo dr Dumeschrube het sie sich denne doch bereit erklärt mitinne z'cho =o)

Es ist unfassbar was wir Menschen für ein perverses Hirn haben müssen um solche Foltergeräte und Methoden zu entwickeln. Im Museum kann man viele Foltergeräte begutachten und dazu ist immer beschrieben für welche Vergehen welche Foltermethode angewandt wurde. Es ist erstaunlich. Am Ende des Museums gibt es dann nochmals einen Text nachzulesen der uns darauf aufmerksam macht, dass sich in der Zeit von damals zu heute, eigentlich nicht viel verändert hat.

hmmm... s’Schlimme isch, dass stimmt sogar...

Da wir das Anne Frank Huis ausgelassen haben, hatten wir wieder vorige Zeit, wir spazierten ohne Ziel durch Amsterdam und entdeckten immer wieder interessante Gebäude, Brücken, Grachten, etc. etc. und nebenbei wurde noch etwas Shopping betrieben. Anja entdeckte einen Adidas-Store, in diesem fanden wir für sie eine tolle adidas-Kapuzen-Jacke




i cha wirklich nüt defür abr dörte het’s esone Turnschueh kha dä het unbedingt wäg wölle vo däm Regall, also han ich es Lösegäld zahlt und dr Schueh mitgnoh... er isch mir vorcho wie’s Brot im Ofe vo dr Frau Holee, jänü, jedefalls isch mini Turnschuehsammlig widr um es Päärli gwachse =))



Im Anschluss liefen wir an ein grosses Einkaufs-Zentrum in einem wunderschönen Gebäude und wir haben nichts gekauft (das chönne mir ebe au wenn’s muess si!!) Danach gingen wir wieder in den Mc Donalds ( 1 Big Tasty, 2 Cheesburger-Royal, 9 Chicken Nuggets, 1 Cola + 1 etwas komisches (kei Ahnig was das hät sölle si, isch abr nid gniessbar gsi). Später gingen wir zurück ins Hotel und wir genossen einen kleinen Mittagsschlaf (1 Stündli) als wir aufgestanden sind, haben wir uns für das Abendessen bereit gemacht, wir gingen zu Amin an die Hotel-Bar und er erklärte uns wo es zwei wirklich tolle Restaurants (Rest. Los Gauschos, Rest. Mirabelle) geben soll (wo au immer das isch). Seine Erklärung (in Hindu-Englisch odr so) war absolut nicht zu gebrauchen aber er hat es versucht und er war wirklich witzig. Also gingen wir wieder in das Pub „The Old Bell“, dort gefiel es uns einfach sehr gut. Anja bestellte Hot Spring Rolls und ich eine Mushroom Soup. Also für die wo’s nid wüsse, „Hot“ heisst im änglische nid unbedingt „heiss“, es cha au scharf bedüte =)))))



Nach dem Essen schlenderten wir in den Red light District (Rotlicht Bezirk namens Walletjes) von Amsterdam. Walletjes (au: de Wallen) isch vorallem dorum so bekannt, wil das eins vo de erschte Gebiet uf dr Wält gsi isch, wo die Prostituierte legal und organisiert hän chönne schaffe! Es ist irgendwie interessant, dort tummeln sich jung und alt, Matrosen, Bänker, Verkäufer, Menschen aus verschiedensten Kulturen und Schichten. Neben den verschiedensten Erotikshops und Schaufenstern in denen sich käufliche Frauen anpreisen fand man unzählige Pubs, Coffee-Shops und andere Lokale. Das Viertel konnte trotz sauberem Eindruck nicht vom eigentlichen Thema ablenken und hinterliess bei Anja und mir eher ein unbehagliches Gefühl.

Wir spazierten durch wenig beleuchtede Gassen zum Waterloo-Plein und von da zurück zum Hotel. Während dem Spaziergang konnten wir immer wieder idyllische Gassen, Plätze mit Brücken und Gebäuden entdecken. Was mich immer wieder zum fotografieren verleitete. Es war ein super schöner Abend den wir beide sehr sehr genossen.




Do hän ihr emol es paar Idrück wie schön Amsterdam au in dr Nacht usgseht, eifach unglaublich beidruckend und romantisch....

Die Grachte mit de Latärne, Brückli und alli die tolle Gebäude mit ihrene Belüchtige hän e sensationelli Aura... Es isch schwer z'erkläre abr d'Anja und ich sin dankbar gsi die Stimmig dörfe z'gniesse.



I möcht jo nid das ihr s'Gfühl händ, Amsterdam sig nur bi Nacht schön, nei nei, am Tag besticht die Stadt durch ihri vielfältige Gebäude wo liebevolli Architektur wiederspiegle.









Immr widr lauft me an Statue und Kustwärk ane wo eim dr Idruck vonere Kulturstadt bestätige. Am beschte losst me sich vil Zit für ziellosi Spaziergäng, es isch alles so vielfältig, es wird eim nie langwilig... eifach dr Hammr.




Am 25.07.2007 (Mittwoch) gingen wir zuerst zum Frühstück (das hän mir übrigens jede Morge gmacht) im Anschluss wollten wir das Schiffahrts-Museum besuchen und dann einen bestimmten Turnschuh von Lacoste für Anja suchen. Wir liefen also vom Hotel aus wieder los und bald wollte ich das erste Foto schiessen, musste aber feststellen, dass der Akku nicht in der Digitalkamera war. Also gingen wir zum Hotel zurück (so vil Zit muess si) um den Akku zu holen. Auf dem Weg zum Museum fingen wir bereits mit dem Shopping an, wir waren aber nicht sehr erfolgreich was die Schuhe anging. Als wir beim Museum ankamen holten wir ohne gross zu überlegen die Tickets. Bevor wir dann an die Ausstellung gingen, nahmen wir im Museums-Cafe einen kleinen Imbiss zu uns. Beim betreten der Ausstellung, bemerkten wir schnell... Wir waren im falschen Museum!! Hejo, wär sunscht cha so tappig si?? =))) also verliessen wir dieses Muesum bei dem es irgendwie um das Thema Technik und Physik ging was uns garnid interessiert het und den Namen „Nemo“ trug abr es grosses Segelschiff vor dr Tür stoh het!!! !!




Wir gingen dann zum Schifffahrts-Museum, und hey, dort stand kein Mensch an, wir freuten uns schon auf eine ruhige Besichtigung der Ausstellung. Als ich vor der Türe stand, wusste ich wieso es keine Leute hatte! Das Museum wurde wegen Renovationsarbeiten für 2 Jahre geschlossen!! ....au das isch doch widr typisch für mi ;) Nun ja, was macht man in so einem deprimierenden Moment? Genau, man geht spazieren in Verbindung mit Einkaufen. Meine Beute war ein neuer Gürtel und 2 T-Shirts. Danach gingen wir in unser Pub um etwas zu trinken, wir waren ziemlich müde, so entschlossen wir uns erneut für ein Schläfchen ins Hotel zurück zu kehren. Auf dem Weg zum Hotel kamen wir an einem Platz vorbei wo sich zwei Grachten kreuzen, von einem bestimmten Standort aus kann man angeblich gleichzeitg 15 Brücken zählen (wobi eigentlich sinds nur 14, uf dr 15-te stoht me sälbr druf), wir zählten allerdings nur 12 Bücken.


Nach dem Schläfchen im Hotel begaben wir uns wieder in unser Pub (Nachtessen), für später planten wir eine Grachtenfahrt bei Nacht (soll sehr schön und romantisch sein), leider fuhr ab dem 22:00 Uhr kein Schiff mehr, so mussten wir leider verzichten. Wir fanden dann ein Hard Rock Café und verbrachten dort bei guter Musik einen gemütlichen Abend. Zum Abschluss spazierten wir dann wieder den Grachten entlang zum Hotel und verabschiedeten uns so von einer Stadt die aus 30% Wasser besteht, kaum ein Haus gerade steht, etwa 2'500 Hausboote in den Grachten vor Anker hat und von etwa 40'000 Fahrrädern befahren wird.
Ajo, und im Schnitt, eimol in der Wuche es Auto us de Grachte bärge muess (trotz Sicherige entlang de Uferbord)
So, jetz hän Ihr widr e kleins Reisebrichtli becho und i hoff eimol meh, dass Ihr dr Plausch dra hän.
Jetz freu ich mi scho uf die nögschti Reis wo ich gmeinsam mit dr Anja im Septämber für 6 Tag gniesse wird, mir sin scho in dr Planig vo de Route und mögliche Hostel (Flug und Auto sin scho buecht).
Ganz liebi Griess
Euere Marco